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Bild auf 5min.at zeigt eine Schneelandschaft.
Und dann kommt erstmals wieder Schnee ins Spiel. In Vorarlberg soll die Schneefallgrenze im Laufe des Donnerstags sinken und am Abend bei ungefähr 2.000 Metern Seehöhe liegen.

Schnee nach bis zu 26 Grad: Österreich steht jetzt vor Wetterumschwung

Bis Mittwoch bleibt es in Österreich mit bis zu 26 Grad ungewöhnlich warm. Doch am Donnerstag wird es schneetechnisch spannend: Im Westen sinkt die Schneefallgrenze auf rund 2.000 Meter.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
4 Minuten Lesezeit(776 Wörter)
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T-Shirt-Wetter im Oktober und kurz darauf Schnee auf den Bergen? Genau dieser ungewöhnliche Kontrast könnte Österreich in den kommenden Tagen bevorstehen. Von einem Wintereinbruch im ganzen Land kann zwar keine Rede sein, doch die stabile und ausgesprochen milde Wetterphase gerät ab Donnerstag zunehmend ins Wanken. Bis dahin zeigt der Herbst noch einmal, was temperaturmäßig möglich ist. Besonders am Dienstag und Mittwoch werden verbreitet Werte jenseits der 20-Grad-Marke erwartet. Regional sind am Mittwoch sogar bis zu 26 Grad möglich, 5 Minuten hat bereits berichtet: Von 25 Grad zu Schnee? Dieses Wetter-Szenario zeichnet sich für Österreich ab. Nur einen Tag später präsentiert sich das Wetter vor allem im Westen bereits deutlich anders.

Montag bringt erste Schauer

Schon zum Start in die neue Woche wird das Wetter laut GeoSphere Austria etwas wechselhafter. Am Montag sorgt ein Höhentief für mehr Wolken. Nördlich der Alpen regnet es zunächst zeitweise, später können auch im Süden Regenschauer durchziehen. Ein kompletter Wettersturz ist das allerdings noch nicht. Zwischendurch zeigt sich immer wieder die Sonne, am Nachmittag werden die Schauer weniger. Weitgehend trocken soll es im Rheintal sowie ganz im Osten bleiben. Die Temperaturen erreichen 17 bis 23 Grad. Damit bleibt es für Anfang Oktober vielerorts weiterhin mild.

Danach kehrt die Wärme zurück

Wer sich bereits auf dauerhaft kühleres Herbstwetter einstellt, muss sich noch etwas gedulden. Am Dienstag beruhigt sich die Wetterlage wieder deutlich. Am Morgen können sich vor allem im Donautal, im Weinviertel, in inneralpinen Regionen und im Süden Nebelfelder halten. Abseits davon scheint häufig die Sonne, teilweise bleibt der Himmel sogar wolkenlos. Am Nachmittag steigen die Temperaturen auf 20 bis 25 Grad. Noch bemerkenswerter könnte der Mittwoch werden. Nach der Auflösung örtlicher Nebelfelder überwiegt erneut der Sonnenschein. Im Süden ziehen zeitweise Wolken durch, dort sind am Nachmittag auch einzelne Regenschauer möglich. Mit 18 bis 26 Grad erreicht die milde Phase noch einmal ihren Höhepunkt.

Am Donnerstag dreht sich die Wetterlage

Ab Donnerstag, 8. Oktober, wird es dann interessanter. Während im Osten zunächst noch die Sonne überwiegt, verändert sich das Wetter im Westen zunehmend. Dort werden die Wolken bereits am Vormittag dichter. Im weiteren Tagesverlauf breitet sich von Westen her immer häufiger Regen aus. Erst später erreicht die dichtere Bewölkung auch den Osten des Landes, Regen wird dort nach aktuellem Stand aber überwiegend erst am Abend oder in der Nacht auf Freitag erwartet. Auch bei den Temperaturen zeigt sich bereits ein deutliches West-Ost-Gefälle. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 14 und 24 Grad. Während es im Osten also noch einmal ausgesprochen mild werden kann, bekommt der Westen die kühlere Luft bereits deutlich zu spüren.

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Schneefallgrenze sinkt auf rund 2.000 Meter

Und dann kommt erstmals wieder Schnee ins Spiel. In Vorarlberg soll die Schneefallgrenze im Laufe des Donnerstags sinken und am Abend bei ungefähr 2.000 Metern Seehöhe liegen. Auf den Bergen kann es damit zunehmend winterlich werden. Andere Prognosen sehen für die höchsten Gipfel Westösterreichs in der zweiten Wochenhälfte sogar größere Neuschneemengen als möglich an. Das bedeutet allerdings nicht, dass Österreich unmittelbar vor einem flächendeckenden Wintereinbruch steht. Entscheidend wird sein, wie viel kalte Luft tatsächlich nach Österreich gelangt und wo gleichzeitig ausreichend Niederschlag fällt.

Könnte Schnee auch weiter herunterkommen?

Noch deutlich unsicherer ist die Entwicklung für die Zeit danach. Meteorologe Gerhard Hohenwarter verweist gegenüber mehreren Medien darauf, dass die Bandbreite der Wettermodelle ab dem 8. Oktober sowohl bei den Temperaturen als auch beim Niederschlag noch sehr groß ist. Interessant ist dabei vor allem die mögliche Entwicklung im Süden Österreichs. Einzelne Modellberechnungen lassen dort Temperaturen um den Gefrierpunkt in etwa 1.500 Metern Höhe zu. Sollte gleichzeitig ausreichend Niederschlag fallen, könnte Schnee entsprechend weiter herunterreichen. Hohenwarter hält deshalb sogar Schnee bis in deutlich niedrigere Lagen für möglich. Eine gesicherte Prognose ist das derzeit jedoch ausdrücklich nicht. Der Meteorologe macht deutlich, dass sich die Wetterkarten für diesen Zeitraum noch erheblich verändern können.

40 Zentimeter Schnee? Das steckt dahinter

Für Aufsehen sorgen derzeit auch Prognosen, wonach auf Österreichs Bergen 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee möglich sein könnten. Ö3-Meteorologe Simon Köhldorfer nennt diese Größenordnung für die höchsten Gipfel Westösterreichs. Auch auf den höchsten Bergen im Osten könnte es in der kommenden Woche erstmals wieder weiß werden. Für tiefer gelegene Regionen lässt sich daraus allerdings keine Schneemenge ableiten. Ob es tatsächlich bis in höher gelegene Täler schneit, ist nach derzeitigem Stand noch offen.

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