Tragödie in den Bergen: Deutscher Urlauber (82) stürzte in den Tod
Innerhalb von zwei Stunden rückten die Einsatzkräfte der Bergrettung Meran zu drei verschiedenen Notfällen aus. Für einen Urlauber kam dabei jede Hilfe zu spät.
Ein hohes Einsatzaufkommen hat die Bergrettung Meran am Samstagnachmittag gefordert. Die Helfer mussten innerhalb eines Zeitfensters von lediglich zwei Stunden zu drei verschiedenen Notfällen ausrücken.
In die Tiefe gestürzt
Der erste Alarm ging gegen 15 Uhr ein, nachdem eine Person am Saltauser Waalweg im Gemeindegebiet von Riffian abgestürzt war, berichteten italienische Medien. Oberhalb der Landesfischzucht entdeckten die Einsatzkräfte einen 82-jährigen aus Köln, der dort gegen 14:45 Uhr in die Tiefe gestürzt war.
Konnten nur noch Tod feststellen
Die Rettungskräfte starteten zusammen mit dem Meraner Notarzt umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen, konnten das Leben des Mannes jedoch nicht mehr retten. Am Einsatzort waren neben dem Bergrettungsdienst Meran auch das Notarzteinsatzfahrzeug der Sektion Meran, ein Rettungswagen des Italienischen Roten Kreuzes Meran sowie die Freiwillige Feuerwehr Schenna beteiligt. Im Anschluss betreuten die Helfer die Ehefrau des Verstorbenen und schalteten die Notfallseelsorge ein.