80.000 Euro „investiert“: Dann wird Salzburger Pensionist misstrauisch
Ein 75-jähriger Pinzgauer wollte auf einer vermeintlichen online-Trading-Plattform viel Geld investieren und so hohe Renditen machen. Doch schließlich wurde er Opfer von Betrügern.
Ein 75-jähriger Pinzgauer (Salzburg) wurde Opfer eines groß angelegten Anlagebetrugs im Internet, wie die Polizei nun berichtet. Eine vermeintliche Plattform für online-Trading versprach ihm dabei lukrative Möglichkeiten und hohe Renditen. Daher hat der Pensionist mehrfach Geld für angebliche Investitionsprojekte überwiesen. Erst als die Summe der Überweisungen auf über 80.000 Euro angewachsen ist, wurde der 75-Jährige misstrauisch.
Pensionist erstattet Anzeige bei der Polizei
Er drohte den Betrügern daraufhin mit einer Anzeige, woraufhin der Kontakt zu ihnen komplett abgebrochen ist. Der Salzburger erstattete dann auch tatsächlich Anzeige, die Ermittlungen zur Ausforschung der bislang unbekannten Täter läuft derzeit auf Hochtouren.
Was Banken gegen solche Betrügereien machen (können)
Betrügereien dieser Art sind keine Seltenheit. Oft wird auch gefragt, ob die Bank nicht etwas dagegen machen und einschreiten hätte können. Wir haben dazu Anfang des Jahres bei der Banken-Vertretung in der Wirtschaftskammer (WKÖ) nachgefragt. Sparten-Geschäftsführerin Eva Landrichtinger meint dazu gegenüber 5 Minuten, dass der Faktor Mensch in solchen Fällen eine große Rolle spiele. „Getäuschte Kunden geben oft Zahlungen selbst aktiv frei oder bestehen auf deren Ausführung, ungeachtet einer von der Bank erkannten Verdachtslage.“ Alles zum Thema auch hier: Konto von Österreicherin leergeräumt: Was Banken gegen Betrug machen.