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/ ©Bergrettung Bad Hofgastein/Bad Gastein
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt einen Rettungshubschrauber in der Nacht.
Der Hubschrauber brachte schließlich einige Bergretter und den Wanderer wieder nach unten.

Hubschraubereinsatz: Wanderer verirrt sich, landet in Absturzgelände

Zu einem spätabendlichen Einsatz, der sich bis in die Nachtstunden auf Samstag, 30. Mai 2026, erstreckte, wurden die Bergretter in Bad Hofgastein (Pongau, Salzburg) gerufen. Dort hatte sich ein Wanderer verirrt.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(303 Wörter)
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Der 51-jährige Tscheche ist Freitagabend, 29. Mai 2026, beim Abstieg vom Geißkarkopf in Bad Hofgastein (Pongau, Salzburg) in äußerst steiles und unwegsames Absturzgelände geraten, heißt es nun seitens der Bergrettung Bad Hofgastein. Der Mann hatte sich verirrt, konnte weder vor und zurück und rief gegen 21 Uhr dann Bekannte an, die wiederum den Notruf absetzten.

Voraustrupp stieg zu Wanderer auf, Hubschrauber angefordert

Unter schwierigsten Bedingungen konnte ein Voraustrupp der Bergrettung zum Wanderer aufsteigen. Wegen des steilen, unwegsamen Geländes, des noch stundenlang dauernden, gefährlichen Zustiegs und des unbekannten Gesundheitszustands des Mannes wurde um 21.35 Uhr auch der Notarzthubschrauber angefordert. Zusätzlich halfen auch die Bergretter aus dem benachbarten Bad Gastein mit Spzialbeleuchtung aus.

Foto in Beitrag von 5min.at zeigt den Hubschraubereinsatz in Bad Hofgastein.
©Bergrettung Bad Hofgastein/Bad Gastein
Auch der Hubschrauber kam angeflogen.

Auch Bergretter wurden mittels Seilwinden-Bergung gerettet

Kurz vor 23 Uhr konnte der Hubschrauber schließlich den Wanderer mittels Seilwinde retten und wieder sicher ins Tal bringen. Fünf Bergretter des Voraustrupps wurden anschließend ebenfalls mittels Seilwinde aus dem schwierigen Gelände geborgen und ins Tal zurück gebracht. Die übrigen Einsatzkräfte stiegen zu Fuß ab. Im Einsatz standen 22 Bergrettungskräfte, der Bezirksleiter der Bergrettung Pongau, die Polizei, die Feuerwehr und der Rettungshubschrauber.

„Stundenlange und äußerst risikoreiche Bergung konnte vermieden werden“

„Die Bergrettung bedankt sich ausdrücklich bei der Crew des ÖAMTC-Notarzthubschraubers C14. Durch deren professionellen Einsatz konnte eine stundenlange und für die Einsatzkräfte wie auch für den Wanderer äußerst risikoreiche Bergung im schwierigen Absturzgelände vermieden werden“, bedanken sich Gerhard Kremser, Bezirksleiter Bergrettung Pongau, und der Einsatzleiter der Bergrettung Bad Hofgastein, Roman Brandstätter. Die Nacht war für die Gasteiner Bergretter sehr kurz. Nachdem sie um 2 Uhr nach Hause kamen, starteten sie nämlich schon um 6 Uhr in die Bezirksübung Pongau Süd – ganz in der Nähe des Einsatzortes.

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