Polizeihubschrauber muss vier Bergsteiger vom Breithorn retten
Vier polnische Wanderer mussten Donnerstagabend, am 9. Juli 2026, vom Steinernen Meer im Pinzgau gerettet werden. Sie kamen an einer schweren Stelle nicht mehr weiter und setzten den Notruf ab.
Donnerstagnachmittag, am 9. Juli 2026, wollten vier polnische Bergsteiger von Maria Alm (Pinzgau, Salzburg) aus auf das Breithorn (2.504 Meter Seehöhe) aufsteigen. Obwohl die Tour markiert und in allen Karten eingezeichnet ist, führt sie doch „über ausgesetztes Gelände mit einigen Stellen, die im dritten Schwierigkeitsgrad liegen“, weiß Bernd Tritscher, Bergrettungs-Bezirksleiter im Pinzgau. Über die tatsächlichen Anforderungen waren die vier aber nicht informiert und kamen daher an einer ausgesetzten Stelle auf 2.400 Metern nicht mehr weiter. Gegen 18 Uhr setzten sie also den Notruf ab.
„Bergtour soll nicht in Verzweiflung und Überforderung enden“
In weiterer Folge rückte unter anderem das Team des Polizeihubschraubers aus und barg die Bergsteiger. Anschließend flog er sie wieder nach Maria Alm hinunter. Im Einsatz standen außerdem noch ein Alpinpolizist und zwei Bergretter. Bereits am Vormittag musste eine erschöpfte Person unterhalb der Passauerhütte in den Leoganger Steinbergen gerettet werden. Tritscher appelliert daher an alle Wanderer und Bergsteiger: „Informieren Sie sich vor Tourenstart über die Anforderungen einer geplanten Route und schätzen Sie vor allem Ihr Können und Wissen kritisch ein. Unbedingt sollten immer Reserven eingeplant werden, denn jede Bergtour soll ja vor allem Vergnügen bereiten und nicht in Verzweiflung und Überforderung enden.“