Heißluftballon stürzte beinahe in den Zeller See
Spektakuläre Rettung auf dem Zeller See: Ein Heißluftballon in Form eines Schraubenziehers verlor am Samstagfrüh rapide an Höhe und drohte abzustürzen. Die Retter konnten den Ballon knapp über der Wasseroberfläche sichern.
Am frühen Samstagmorgen, den 11. Juli 2026, entging ein Heißluftballon in Schraubenzieher-Optik nur knapp einer Katastrophe. Nach einem plötzlichen Höhenverlust drohte der Ballon im Wasser zu versinken. In einer spektakulären Aktion wurde er knapp über dem See abgefangen und per Leine ans rettende Ufer gezogen.
Ballon sank manövrierunfähig bis dicht über den See
Die fehlende Thermik wurde dem Ballon zum Verhängnis: Er sank manövrierunfähig bis dicht über den Zeller See. Der Pilot reagierte schnell und rief die Wasserrettung. Rettung zeichnete sich auch aus der Luft ab, als die Besatzung eines Hubschraubers bei einem Trainingsflug am Flugplatz Zell am See auf die Notlage aufmerksam wurde. Das Flugplatz-Team fackelte nicht lange und alarmierte die Polizei.
Auf Fußballplatz kontrolliert zu Boden gebracht
Mit einem Polizeiboot fuhren die Einsatzkräfte auf den See und warfen dem Piloten eine Leine zu. So gelang es, das Fluggerät knapp über dem Wasser ans Ufer zu ziehen und auf einem Fußballplatz kontrolliert zu Boden zu bringen. Alle drei Insassen blieben unverletzt. Derselbe Heißluftballon hatte schon am Freitag in der Stadt Salzburg für Aufsehen gesorgt – bei der Aktion handelt es sich offensichtlich um eine Werbekampagne.