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/ ©Fotomontage: Canva
Symbolfoto
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt eine Familie in Ägypten und eine Hand mit Geld.
Die Familie hatte nicht den Urlaub, den sie sich erwartet und gewünscht hatten.

Horror-Urlaub: Salzburger Familie landet in Absteige, klagt das Geld zurück

Für sich und ihre beiden Kinder hat eine Salzburgerin bei einem großen Reiseanbieter eine Woche All-Inclusive Urlaub in Ägypten gebucht - und das in einem Fünf-Sterne-Hotel. Doch es kam alles anders als geplant.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(277 Wörter)
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„Eine Salzburger Familie erlebte in Ägypten den Horror-Urlaub ihres Lebens“, schreibt die Arbeiterkammer (AK). Eigentlich hätte alles vollkommen abgedeckt sein sollen. Die Mutter buchte für sich und ihre beiden Kinder nämlich All-inklusive in einem Fünf-Sterne-Hotel. Der Start in den Urlaub war noch perfekt, alles lief wie am Schnürchen. Doch dann wurde es zäher – und das Unheil nahm seinen Lauf.

Hotel hat kein freies Zimmer

Schon beim Check-in wurde die Salzburgerin nämlich vertröstet, das Zimmer brauchte noch eine Stunde. Sechs Stunden später dann die Hiobsbotschaft: Das Hotel hat kein freies Zimmer mehr, man kann nur eine Alternative anbieten. Zu dem Zeitpunkt war die Mutter von zwei Kindern bereits mit ihren Kräften am Ende und willigte ein.

Schimmel, Zigaretten-Gestank, grauenhaftes Essen

Doch das neue Hotel entpuppte sich als Absteige und war weit von den Standards eines Fünf-Sterne-Hotels entfernt. „Grauenhaftes Essen, ein verdrecktes, nach Zigarettenrauch stinkendes Zimmer, Schimmel im Badezimmer und eine Hotelzimmertür, die sich nicht versperren ließ“, fasst die Arbeiterkammer zusammen. So wurde der Urlaub für die Salzburgerin und ihre beiden Kinder zur Tortur.

AK reichte Klage ein – und gewinnt

Und als wäre das nicht schon genug, sei sie auch vom Reiseunternehmen, wo sie die Reise gebucht hatte, „im Stich gelassen“ worden, so die AK. An diese wandte sich die Salzburgerin dann auch, man forderte den gesamten Reisepreis sowie Schadenersatz. Auf die Forderungen wurde aber nicht eingegangen, weshalb sogar Klage eingereicht wurde. Diese brachte schließlich den ersehnten Erfolg. Als Entschädigung für den Horror-Urlaub bekam die Familie 3.660 Euro zurück.

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