Millionen-Insolvenz einer Salzburger Beteiligungs-Gesellschaft
Über das Vermögen der Semer Beteiligungsgesellschaft mbH wurde am Landesgericht Salzburg am 21. Juli 2026 über Eigenantrag ein Konkursverfahren eröffnet.
Das Salzburger Unternehmen hat als Zwischenholding ohne operativen Betrieb fungiert, demnach sind von der Insolvenz keine Dienstnehmer betroffen. Es bestehen Passiva in der Höhe von 18,3 Millionen Euro, der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) und der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870) berichten von sechs betroffenen Gläubigern.
Deshalb ist das Unternehmen in die Pleite geschlittert
Der Grund für die Insolvenz liegt in gescheiterten, außergerichtlichen Sanierungsbemühungen und engen, gesellschaftsrechtlichen Verbindungen zu anderen Unternehmen, die ebenfalls teilweise in die Pleite geschlittert sind – darunter etwa der HELLWEG-Konzern, berichten KSV1870 und AKV im Einklang.