„Nur Sofortüberweisungen“: Salzburger gibt 49.000 Euro weg
Mittels Sofortüberweisungen hat ein 69-jähriger Salzburger fast 50.000 Euro einem Betrüger überwiesen. Dieser gab sich als Bankmitarbeiter aus und meinte, dass sein Opfer nur so vermeintliche Überweisungen rückgängig machen könne.
Am Donnerstag, 23. Juli 2026, hat ein 69-jähriger Salzburger eine SMS mit Link bekommen. Auf diesen hat er auch geklickt und in weiterer Folge seine Bankdaten bekanntgegeben. Wenig später kam dann auch schon der Schock-Anruf eines bisher unbekannten Täters, der sich als Bankmitarbeiter ausgab, berichtet die Polizei. Über das Konto des Salzburgers seien „betrügerische Überweisungen“ durchgeführt worden, behauptete der Anrufer. Und: Diese könnte der 69-Jährige nur mit mehreren Sofortüberweisungen rückgängig machen. Das Opfer folgte den Anweisungen und hat die geforderten Überweisungen getätigt. Das kam ihm teuer zu stehen, es entstand nämlich ein finanzieller Schaden in der Höhe von rund 49.000 Euro.
Was Sofortüberweisungen für Ermittlungen bedeuten
Gerade Sofortüberweisungen – seit Mitte Oktober 2025 sind Banken in Europa verpflichtet, die Möglichkeit anzubieten – sind für Ermittler oft recht schwer zurückzuverfolgen, weil sie in Echtzeit durch ganz Europa „reisen“ können. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat im Vorjahr gegenüber 5 Minuten dazu gemeint: „Sobald eine Sofortüberweisung ausgelöst ist, kann das Geld in der Regel nicht mehr zurückgerufen werden.“ Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen: Ab jetzt Pflicht: Die Schattenseiten der Sofortüberweisung.