A10-Sperre nach Brand: Wohnmobil stand in Vollbrand
Schrecksekunde für Urlauber: Nach einem Knall aus dem Motorraum stand ein Wohnmobil auf der A10 in Flammen. Laut Polizei blieben alle Insassen unverletzt. Der Einsatz dauerte bis in den Abend.
Am Samstagnachmittag, dem 25. Juli 2026, auf der A10 Tauernautobahn: Wie die Polizei mitteilte, geriet im Gemeindegebiet von Zederhaus in Fahrtrichtung Salzburg ein Wohnmobil in Vollbrand. Ein 39-jähriger deutscher Staatsangehöriger aus Thüringen war mit seinen beiden Kindern unterwegs, als er gegen 16.40 Uhr plötzlich einen lauten Knall aus dem Motorraum wahrnahm.
Geistesgegenwärtige Reaktion rettete Leben
Direkt im Anschluss verlor das Fahrzeug an Leistung und begann stark zu rauchen. Dem Lenker gelang es glücklicherweise, das Wohnmobil umgehend am rechten Fahrbahnrand anzuhalten. Er brachte sich und seine Kinder in Sicherheit – kurz darauf stand das Urlaubsfahrzeug laut Polizei bereits „in Vollbrand“. Mehrere Verkehrsteilnehmer wählten sofort den Notruf. Die Freiwillige Feuerwehr Zederhaus rückte mit zwei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften zum Brandort aus und konnte das Feuer schließlich löschen. Wie die Beamten berichten, wurde bei dem Vorfall niemand verletzt, am Fahrzeug entstand jedoch Totalschaden.
Sperre und kilometerlanger Stau
Der Brand hatte erhebliche Auswirkungen auf den Wochenendverkehr. „Aufgrund der starken Rauchentwicklung war die A10 Tauernautobahn zwischen 16.45 Uhr und 17.15 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt“, so die Polizei. Im Anschluss konnte der Verkehr zumindest einspurig an der Brandstelle vorbeigeleitet werden. Die umfangreichen Aufräumarbeiten zogen sich bis etwa 20.45 Uhr hin. Es kam zu Verkehrsbehinderungen und umfangreichen Stauungen. In Fahrtrichtung Salzburg musste vor dem Katschbergtunnel zeitweise eine Blockabfertigung eingerichtet werden.