Bank wittert Betrug, stellt Zahlungen von Pensionist (86) ein
Die Salzburger Polizei berichtet nun gleich von zwei mehr oder weniger erfolgreichen Betrügereien. In einem der beiden Fälle hat die Bank sogar die Zahlungen unterbunden, der Schaden hätte hier noch deutlich höher sein können.
Zwischen 8. Juni und 27. Juli dieses Jahres hat ein Pensionist aus Seekirchen (Flachgau, Salzburg) mehrere Überweisungen über eine Handelsplattform im Internet getätigt. Er versprach sich davon hohe Gewinne, die ihm von den unbekannten Tätern auch in Aussicht gestellt worden sind. Der 86-Jährige hat so zwar mehr als 10.000 Euro verloren, hatte gleichzeitig aber auch „Glück“, dass seine Bank die auffälligen Zahlungen bemerkte und einen Schlussstrich zog. „Weitere Zahlungen konnten durch die Bank aufgrund eines Betrugsverdachts unterbunden werden“, heißt es dazu seitens der Polizei.
Zweiter Betrugsfall ebenfalls im Flachgau – auch über 10.000 Euro weg
Ebenfalls im Flachgau, genauer gesagt in Glasenbach (Gemeinde Elsbethen), ist eine 54-jährige Salzburgerin am 27. Juli Betrügern zum Opfer gefallen. Die Unbekannten haben sich dabei am Telefon als Bankmitarbeiter ausgegeben. Das dürften sie wohl recht überzeugend gemacht haben, die 54-Jährige hat daraufhin nämlich zwei Überweisungen getätigt und ihre Kreditkartendetails bekanntgegeben, so die Beamten. Auch hier liegt der Schaden im „unteren fünfstelligen Bereich“ – also über 10.000 Euro. Wir haben erfragt, was Banken gegen Betrug unternehmen können und wann ihnen konkret die Hände gebunden sind: Konto von Österreicherin leergeräumt: Was Banken gegen Betrug machen.