Blitzeinschlag, Mure, Sturm: Unwetter wüten auch in Salzburg
Auch im Süden von Salzburg hat es Mittwochabend, am 29. Juli 2026, Unwetter gegeben. Schon davor wurde nach einem Blitzeinschlag im Großarltal der Löschhubschrauber gerufen.
Im Großarl-, Gasteiner- (beide Pongau) und Raurisertal (Pinzgau, alle Salzburg) haben Mittwochabend, 29. Juli 2026, Unwetter gewütet. Die Großarler Landesstraße (L109) wurde dabei zwischen St. Johann und Großarl verschüttet, zudem hat es bereits am späten Nachmittag nach einem Blitzeinschlag einen kleinen Brand in rund 1.700 Metern Höhe gegeben. Das Feuer, das größtenteils nur einen Baum betraf, wurde vom Hubschrauber gelöscht. Wegen des aufziehenden Gewitters hat man sich allerdings entschieden, noch einige weitere Löschflüge durchzuführen und die Umgebung zu durchnässen. Wegen des Unwetters wurde der Hubschraubereinsatz schließlich gegen 20 Uhr beendet.
„Weltuntergang“ im Gasteinertal
Das Unwetter hat örtlich extrem viel Regen in kürzester Zeit gebracht – so etwa auch im Raurisertal. Die österreichische Unwetterzentrale vermeldet von dort auch Sturmböen von um die 80 km/h. Diese dürften auch im Gasteinertal Auswirkungen gehabt haben. Eine Anwohnerin aus Dorfgastein spricht etwa von einem „Weltuntergang“. „Alles liegt herum“, meint sie nach dem kurzen aber kräftigen Unwetter. Auch hier sind die Feuerwehren zum Einsatz ausgerückt.
Starke Unwetter auch in Teilen Tirols und der Steiermark
Unwetter hat es aber übrigens nicht nur in Salzburg gegeben, vor allem das Ötztal in Tirol wurde schwer getroffen. Dort musste in den späten Abendstunden auch kurzzeitig ein Zivilschutzalarm und der AT Alert ausgelöst werden. Mehr dazu hier: Murenabgänge, Menschen evakuiert: Unwetter trifft Sölden hart. Rund gegangen ist es auch in der Steiermark: Bis zu 20 Zentimeter Hagel: Unwetter trifft die Steiermark schwer.