Oberschenkelhalsbruch: Bergrettung rückt im Gewitter aus
Während das Gewitter in Dorfgastein (Pongau, Salzburg) Mittwochabend noch tobte, stürzte eine Frau nahe der Heumoosalm und zog sich einen Oberschenkelhalsbruch zu. Die Bergrettung rückte aus - und musste improvisieren.
Im Salzburger Süden haben Mittwochabend, am 29. Juli 2026, Gewitter gewütet. Mehr dazu auch hier: Blitzeinschlag, Mure, Sturm: Unwetter wüten auch in Salzburg. Diese Gewitter hatten auch einen Einsatz der Bergrettung Dorfgastein (Pongau) zur Folge, wie man nun berichtet. Eine ältere Dame war im Bereich der Heumoosalm gestürzt und musste gerettet werden.
Widrige Wetterbedingungen machen Bergrettung die Arbeit schwer
Kurz vor 22 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus Dorfgastein alarmiert, die ältere Dame hatte sich beim Sturz einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen, heißt es nun in einer Aussendung. Die Rettung gerufen hatte die Tochter der Verletzten, die Bergrettung machte sich umgehend und trotz des Gewitters und anhaltenden Regens auf den Weg. Dabei machten die widrigen Wetterbedingungen den Einsatzkräften die Arbeit schwer. So war etwa der Zufahrtsweg aufgrund einer Vermurung nicht passierbar. Doch davon ließen sie sich nicht unterkriegen, kurzerhand wurde die Dorfgasteiner Bergbahn „aktiviert“, ein zweites Bergungsteam konnte so von oben zur Einsatzstelle gelangen.
Kurz nach Mitternacht an Rotes Kreuz übergeben
Der Arzt der Bergrettung versorgte daraufhin die Patientin vor Ort und führte eine Schmerztherapie durch. Die Verletzte wurde anschließend mittels Trage geborgen und zum Einsatzfahrzeug gebracht. Kurz nach Mitternacht konnte sie an das Rote Kreuz übergeben werden. Insgesamt standen zwölf Bergretter im Einsatz.