Hartnäckige Glutnester in Großarl: Feuerwehr und Flugpolizei verhindern Katastrophe
Ein tückischer Waldbrand hat die Einsatzkräfte in Großarl (Bezirk Sankt Johann im Pongau, Salzburg) von Mittwochabend bis Donnerstagvormittag auf Trab gehalten.
Trotz heftigen Starkregens und erster Löschflüge brannte ein mächtiger Baum mit über einem Meter Durchmesser in seinem Inneren weiter. Die Folge: Herabfallende Glut entzündete am Donnerstagmorgen bereits eine rund 100 Quadratmeter große Fläche im steilen Gelände.
Löschflüge zeigten schließlich Erfolg
Die Einsatzkräfte reagierten schnell. Mannschaft und Spezialausrüstung, darunter Motorsägen und Löschrucksäcke, wurden per Tauhubschrauber direkt zur Brandstelle geflogen. Um die Ausbreitungsgefahr endgültig zu gebannen, fällte ein Mitarbeiter der Bundesforste den brennenden Riesen vor Ort. Während das Innere des Baumes abgelöscht wurde, gruben die Helfer den Waldboden um, um ein unterirdisches Weiterglimmen zu stoppen. Abschließende Löschflüge brachten schließlich den Erfolg.
Feuer konnte eingedämmt werden
Dank der Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren Großarl und St. Johann, der Bergrettung, den Bundesforsten und der Flugpolizei („Libelle Salzburg“) konnte der Einsatz um 11.30 Uhr erfolgreich beendet werden. Eine weitere Ausbreitung des Feuers wurde verhindert.