„Neue Bankverbindung“: Buchhaltung wird skeptisch, rettet 228.420 Euro
Eine Salzburger Wohnbaugesellschaft hat im Juli 2026 Anzeige der Polizei wegen eines Betrugsversuchs erstattet. Geld hatte man glücklicherweise keines überwiesen, es ging immerhin um über 200.000 Euro.
Das Unternehmen hatte, wie die Polizei nun berichtet, eine Rechnung für erbrachte Leistungen erhalten. In dieser Rechnung stand, dass künftig eine neue Bankverbindung zu verwenden sei. Außerdem haben die Betrüger gleichzeitig auch angeführt, dass man die Änderung bereits früher bekannt gegeben habe. Der offene Rechnungsbetrag, um den es ging? 228.420 Euro. Dieser sollte laut der Nachricht auf das neue Konto überwiesen werden.
Buchhaltung vermutet Betrugsversuch
Die Buchhaltung war allerdings misstrauisch und vermutete dahinter einen Betrugsversuch. Daher hat man die Überweisung nicht getätigt. Einerseits deswegen, weil davor eben keine Mitteilung über eine geänderte Bankverbindung erfolgt war und andererseits, weil das „neue“, angegebene Konto nicht der beauftragten Firma zugeordnet werden konnte.
Ermittlungen führen zum Konto eines 76-Jährigen
Die Ermittlungen führten die österreichischen Beamten daraufhin sogar nach Deutschland. In Zusammenarbeit mit den Kollegen des nördlichen Nachbarn konnte der Inhaber des Empfängerkontos ausgeforscht werden. Bei ihm handelt es sich um einen 76-jährigen Mann. Ob er auch derjenige war, der die Nachricht mit der „neuen“ Bankverbindung geschickt hat, ist derzeit unklar. Die polizeilichen Ermittlungen gegen den Unbekannten laufen weiter.