Heimliche Aufnahmen auf Rotkreuz-Toilette: Tatverdächtiger ausgeforscht
Auf einer Herrentoilette des Roten Kreuzes in Salzburg wurde ein verstecktes Handy entdeckt, das heimlich Videoaufnahmen gemacht haben soll. Die Polizei ermittelt, ein Tatverdächtiger wurde bereits ausgeforscht.
In der Zentrale des Roten Kreuzes in Salzburg ist auf einer Herrentoilette ein Mobiltelefon entdeckt worden, das offenbar für heimliche Videoaufnahmen verwendet wurde. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf unbefugte Bildaufnahmen.
Handy in der Decke versteckt
Das Mobiltelefon war nach bisherigen Erkenntnissen in der Decke der Toilette angebracht und dürfte im Videomodus gelaufen sein. Entdeckt wurde das Gerät zufällig von einem Mitarbeiter, der daraufhin die Polizei verständigte. Die Beamten stellten das Handy sicher und nahmen die Ermittlungen auf.
Tatverdächtiger ausgeforscht
Nach Angaben des Roten Kreuzes gibt es bereits einen Tatverdächtigen. Gegen die betreffende Person wurde Anzeige erstattet. Zudem teilte die Organisation mit, dass diese nicht mehr beschäftigt werde.
Ermittlungen laufen
Noch ist unklar, wie viele Personen von den mutmaßlich heimlich angefertigten Aufnahmen betroffen sind. Die Polizei führt Ermittlungen wegen des Verdachts auf unbefugte Bildaufnahmen. Nach Angaben des Roten Kreuzes wird derzeit von einem Einzelfall ausgegangen.