Echte Polizei warnt vor falscher Polizei: „Rufen nicht an und fordern Geld“
Gleich mehrfach haben unbekannte Täter im Flachgau (Salzburg) am Freitag, 14. August 2026, versucht, mittels des Polizistentricks an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Die Polizei warnt nun davor und gibt Tipps.
Im Bereich Salzburg-Umgebung und vor allem in den Gemeinden Seekirchen, Strobl und Eugendorf ist es am Freitag, 14. August 2026, scheinbar vermehrt zu Anrufen vermeintlicher Betrüger gekommen. Diese gaben sich als Polizisten aus und täuschten vor, dass ein naher Angehöriger einen tödlichen Unfall verursacht hätte und nun eine Kautionszahlung fällig sei – um zu vermeiden, dass der Angehörige ins Gefängnis muss. Diese wird dann vom Anrufer selbst oder einem Mittäter in Zivilkleidung abgeholt, warnt die Polizei.
Ältere Menschen als beliebte Ziele
Gleichzeitig erklärt man: „Die echte Polizei ruft nicht an und fordert Geld, erkundigt sich über das Vermögen oder möchte Vermögen sicherstellen.“ Beliebte Ziele sind vor allem ältere Menschen, wie auch ein aktueller Fall aus Wien zeigt: 70.000 Euro: Betrüger bringt Pensionistin um ihr Erspartes.
Das rät die Polizei nun:
- Vorsicht bei unbekannten Anrufern
- frag dich: Kann die Geschichte stimmen? Sprich sofort mit verwandten oder Freunden.
- gib keinesfalls Details über dein Vermögen preis
- lass dich nicht unter Druck setzen und leg auf
- lass keine Unbekannten in die Wohnung/das Haus
- übergib niemals Geld oder Gold an Unbekannte
- fordere von angeblichen Polizisten stets den Dienstausweis
- kontaktiere die Notrufnummer 133 und frag nach, ob es besagten Polizisten wirklich gibt
- nimm Warnungen von Bankangestellten ernst