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/ ©Kerstin Joensson
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt die Löwin Nala in schwarz-weiß.
Löwin Nala ist im Zoo Hellbrunn in Salzburg gestorben.

Mit 18 verstorben: Trauer in Salzburg um Löwin Nala

18 Jahre alt ist Löwin Nala im Zoo Hellbrunn in Salzburg geworden, ehe sie nun ihre Augen für immer geschlossen hatte. Die Trauer unter den Mitarbeitern und sicher auch den Zoo-Besuchern ist groß.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(295 Wörter)
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„Ihr direkter und unverwandter Blick und die Art wie Löwin Nala dabei ihre Stirn in Falten legte, wird unvergessen bleiben“, trauert der Zoo nun um die charakterstarke Löwin. Sie sei schon lange nierenkrank gewesen und musste medikamentös eingestellt werden. „Außerdem wurde ihr Verhalten und ihre Tagesverfassung seit vielen Wochen minutiös dokumentiert. So mussten wir leider feststellen, dass die guten Phasen der 18-jährigen Löwin immer weniger und die schlechten Phasen immer länger wurden“, erklärt Geschäftsführerin Sabine Grebner.

Nala wachte nicht mehr aus der Narkos auf

Am heutigen Dienstag, 18. August 2026, wurde außerdem im Rahmen einer umfassenden Untersuchung eine fortschreitende, degenerative Niereninsuffizienz festgestellt. Eine Chance auf Heilung war ausgeschlossen, weshalb man sich „schweren Herzens dazu entschlossen hat, Nala nicht mehr aus der Narkose aufwachen zu lassen“, so Grebner weiter. Die Trauer ist nun nicht nur bei den Mitarbeitern des Zoos sondern auch bei den Besuchern sicher groß. Immerhin hat Nala 15 Jahre ihres Lebens in Salzburg verbracht, wobei sie die meiste Zeit Seite an Seite mit ihrem Partner Eisi, der im März 2024 für immer die Augen geschlossen hatte, verbrachte.

„Wurden immer gefragt, ob sie einen neuen Partner bekommt“

Mit der neuen Situation nach dem Tod ihres Partners hatte sich Nala eigentlich sehr gut arrangiert, weiß Grebner. „Natürlich wurden wir immer wieder gefragt, ob sie einen neuen Partner bekommen würde. Mit dem Hintergedanken hatten wir auch die Außenanlage vergrößert. Doch ist die Gefahr, dass eine Zusammenführung mit einem alten und kranken Tier nicht gut geht, leider sehr groß. Deshalb muss man so eine Entscheidung immer genau abwägen“, berichtet die Hellbrunn-Geschäftsführerin abschließend über die Gedanken in den letzten Monaten.

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