„Nicht gut ausgerüstet“: Bergrettung muss 23-Jährigen vom Berg tragen
Mittwochabend, am 19. August 2026, stand die Bergrettung Großarl (Pongau, Salzburg) im Einsatz, um einen erschöpften, deutschen Wanderer zu retten und per Trage wieder ins Tal hinunter zu bringen.
„Total überschätzt“ dürfte sich eine größere Wanderergruppe bei der Tourenplanung haben, die von Schladming (Steiermark) kommend nach Großarl (Salzburg) gefahren ist, um dort in Richtung der Paarseen zu wandern, erklärt Bergrettungs-Einsatzleiter Hannes Prommegger nun. Er und seine Kollegen wurden Mittwochabend um 20.20 Uhr gerufen, ein 23-jähriger Mann im Bereich Richtung Arlspitze konnte nämlich nicht mehr weiter.
Einsatzende um 22.50 Uhr
„Wir sind dann zu der Gruppe aufgebrochen und haben sie unterhalb des Ausstuhls auf etwa 2.000 Metern angetroffen. Sie waren nicht gut ausgerüstet“, erinnert sich Prommegger. Den Erschöpften habe man daraufhin kurz versorgt und schließlich mittels Universaltrage wieder zurück ins Tal gebracht. Der Rest der Gruppe schaffte es alleine wieder runter. Einsatzende für die 19 Bergretter aus Großarl war schließlich um 22.50 Uhr.