Betrunkener 17-Jähriger fährt sein Auto in eine Böschung und flüchtet
Mit 0,9 Promille in eine Böschung und danach auf der Flucht: Ein 17-jähriger Fahranfänger hielt im Pongau rund 120 Einsatzkräfte zwei Stunden lang auf Trab.
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B311 bei Bischofshofen (Bezirk St. Johann im Pongau, Salzburg) hat in der Nacht auf den 21. August 2026 einen Großeinsatz der Rettungskräfte nach sich gezogen. Ein 17-jähriger Probeführerscheinbesitzer aus dem Pongau verlor gegen 1.30 Uhr die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen eine Böschung.
Alkoholisierter Bursch flüchtete nach Unfall
Während seine Mitfahrer versorgt wurden, flüchtete der verängstigte und alkoholisierte Fahranfänger vom Unfallort. Weil unklar war, in welchem Zustand sich der Unfalllenker befand, lief umgehend eine großangelegte Suchaktion an. Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren St. Johann und Bischofshofen, des Roten Kreuzes, der Wasserrettung sowie mehrerer Polizeiinspektionen durchkämmten die Umgebung.
Suchaktion zeigte Wirkung
Eine Mannschaft der Feuerwehr Bischofshofen spürte den 17-Jährigen rund zwei Kilometer von der Unfallstelle entfernt im Ortsgebiet auf. Ein Alkomattest förderte rasch die wahre Ursache für das Verhalten des Jugendlichen zutage: Mit 0,9 Promille war er deutlich zu tief ins Glas zu tief geflogen – für Probeführerscheinbesitzer gilt eine strikte 0,1-Promille-Grenze. Als Begründung für seine Flucht gab der geschockte Teenager spätere Angst an.
17-Jähriger und Beifahrer wurden ins Krankenhaus gebracht
Der Unfalllenker und seine beiden Mitfahrer wurden vom Roten Kreuz erstversorgt und mit Verletzungen unbestimmten Grades ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht. Auf den 17-Jährigen kommen nun rechtliche Konsequenzen und der Führerscheinentzug zu.