„Geister-Unfall“: Betrunkener E-Biker flüchtet nach Sturz in den Wald
Ein mysteriöser Notruf hielt die Salzburger Polizei im Stadtteil Gnigl auf Trab: Am Donnerstag rückten die Beamten zu einem gemeldeten Radsturz aus, fanden am Unfallort jedoch weder Unfallopfer noch Fahrrad vor.
Ein gemeldeter Fahrradsturz im Salzburger Stadtteil Gnigl stellte die Polizei am Donnerstag, den 20. August 2026, vor ein Rätsel. Als die Streife am Einsatzort eintraf, konnten die Beamten weder ein Fahrrad noch einen Gestürzten auffinden.
Passant entdeckte den Verunfallten auf abgelegenem Wanderweg
Die Auflösung folgte nur wenig später dank eines aufmerksamen Passanten. Dieser entdeckte den verunglückten Radler abseits der Straße auf einem abgelegenen Waldwanderweg und lotste die Verfolger direkt zum Versteck. Die Sanitäter versorgten den 23-Jährigen direkt vor Ort, doch den Transport ins Krankenhaus lehnte der junge Mann strikt ab.
Alkotest ergab 2,3 Promille
Wenig später stand fest, warum der E-Biker das Weite gesucht hatte: Der Alkomat zeigte bei dem 23-Jährigen satte 2,3 Promille Alkohol im Blut an. Eine Weiterfahrt wurde ihm untersagt, es wurde eine Anzeige erstattet.