„Abgelaufene FinanzOnline-ID“ kostet Salzburger 35.000 Euro
Ein Salzburger hat rund 35.000 Euro an Betrüger verloren, weil er auf den Link in einer SMS geklickt und anschließend mehrere Signaturanfragen und eine Überweisung freigegeben hatte.
Ein 47-jähriger Pinzgauer (Salzburg) wurde zum Opfer eines Phishing-Betrugs, wie die Polizei nun berichtet. Der Mann hatte eine SMS erhalten, in der stand, dass seine FinanzOnline-ID auslaufen würde. Nachdem er den angeführten Link geöffnet hatte, gab er seine Personal- und Bankdaten ein. Daraufhin folgte ein Anruf einer Frau, die sich als IT-Sicherheitsberaterin einer Bank ausgab und ihn auf vermeintliche Unstimmigkeiten mit seinem Konto hinwies.
Salzburger merkt zu spät, dass er Betrugsopfer wurde
Weil er Angst um sein Geld hatte, bestätigte das Opfer mehrere Signaturanfragen und gab dabei auch eine Überweisung in der Höhe von ganzen 35.000 Euro frei. Erst später wurde er misstrauisch und fragte bei der besagten Bank nach. Da bemerkte er, dass er Opfer eines Betrugs geworden ist. Die polizeilichen Ermittlungen laufen derweil auf Hochtouren.
Warst du schon einmal Opfer eines Online-Betrugs?
Was Banken gegen Betrug machen (können)
Genau über dieses Thema haben wir Anfang des Jahres auch bei Eva Landrichtinger, Geschäftsführerin der Bundessparte Bank & Versicherung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) nachgefragt. Wir wollten wissen, was Banken gegen solche Betrügereien machen und auch machen können. Gegenüber 5 Minuten erklärt sie dabei exklusiv, dass den Banken oft die Hände gebunden seien, wenn der Faktor Mensch ins Spiel komme und ebenjener etwa Zahlungen oder dergleichen selbst freigeben würde – wie es offenbar auch hier der Fall war. Alles dazu könnt ihr auch hier nachlesen: Konto von Österreicherin leergeräumt: Was Banken gegen Betrug machen.