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/ ©Montage: Canva
auf dem bild von 5min.at sieht man kühe in salzburg.
Zu den Symptomen des Virus zählen Fieber und starker Durchfall. Für Konsumenten gibt es allerdings Entwarnung.

„Shamonda-Virus“ bei Rindern in Salzburg nachgewiesen

Das Shamonda-Virus erreicht die heimischen Rinderbestände, erste Fälle sind bereits in Salzburg bestätigt. Für die Landwirtschaft drohen erhebliche finanzielle Einbußen.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(281 Wörter)
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Mit den ersten nachgewiesenen Infektionen des Shamonda Virus in Salzburg steigen jetzt die wirtschaftlichen Sorgen der Milch- und Zuchtbetriebe, da der Erreger zu Leistungsabfällen in der Milchproduktion sowie zu Geburtskomplikationen führen kann. Das berichtet zuerst der ORF Salzburg.

Fieber und schwere Durchfälle

Erkrankte Rinder leiden vor allem unter Fieber und schwerem Durchfall. Im Flachgau ist das Shamonda-Virus bereits auf einzelnen Höfen nachgewiesen. Das genaue Ausmaß des Ausbruchs bleibt jedoch unklar, da für die Erkrankung keine Meldepflicht besteht. Landesveterinärdirektor Peter Schiefer rechnet daher mit einer hohen Dunkelziffer. Eine Verpflichtung zur Meldung sei vorerst auch nicht geplant. Da allerdings sämtliche österreichischen Proben zentral im Labor der AGES untersucht werden, lässt sich die geografische Ausbreitung zumindest über diese Daten nachzeichnen.

Besonders trächtige Kühe gefährdet

Besonders gefährdet sind trächtige Tiere, da dem Nachwuchs Missbildungen drohen. Landesveterinärdirektor Schiefer warnt vor erheblichen finanziellen Folgen für die Betriebe: Neben den hohen Kosten für Behandlungen wiegt vor allem der Verlust bei den Milcheinnahmen schwer. Sollten sich die Befürchtungen bezüglich fehlgebildeter Kälber bestätigen, drohen den Höfen im kommenden Winter zusätzliche schmerzhafte Ausfälle.

Schutz vor Überträgern: Tiere bleiben morgens und abends im Stall

Vorerst setzt die Landwirtschaft vor allem auf Schutz vor den Überträgern: winzigen Stechmücken, den sogenannten Gnitzen. Um Infektionen zu vermeiden, sollten die Rinder besonders während der Morgen- und Abenddämmerung im Stall bleiben, da die Insekten zu diesen Zeiten am aktivsten sind. Entwarnung gibt es für Konsumenten: Laut dem Landesveterinärdirektor sind Milch und Fleisch uneingeschränkt sicher und können bedenkenlos konsumiert werden.

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