Mit 70 km/h und Drogen-Mix auf dem E-Scooter: Bursche kollidiert mit Fahrradlenkerin
Ein Drogen-Mix aus Kokain und Cannabis, illegales Tuning auf 70 km/h und eine verletzte Radfahrerin: Schwerpunktkontrollen der Salzburger Polizei brachten am 15. September gravierende E-Scooter-Verstöße ans Licht.
Großangelegte Schwerpunktkontrollen der Salzburger Polizei haben am 15. September 2026 haben gravierende Mängel und rasante Übertretungen im E-Scooter-Verkehr offengelegt. Neben technisch manipulierten Gefährten, die Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreichten, kam es am Franz-Josef-Kai zu einem schweren Zwischenfall: Ein 17-Jähriger verursachte auf der Flucht vor der Polizei einen Unfall unter Dorgeneinfluss.
Fluchtversuch endet in Kollision, Radfahrerin verletzt
Gegen 16.10 Uhr eskalierte eine Kontrolle am Franz-Josef-Kai. Die Verkehrsstreife bemerkte einen 17-jährigen E-Scooter-Fahrer, der deutlich zu schnell unterwegs war. Als die Beamten den Jugendlichen anhalten wollten, wich dieser aus, geriet auf die Gegenfahrbahn und krachte frontal in eine Radfahrerin. Die Frau erlitt bei der Kollision Verletzungen.
Speicheltest zeigte: 17-Jähriger konsumierte Cannabis und Kokain
Bei der anschließenden Überprüfung des Jugendlichen zeigte ein Suchtgift-Speichelvortest ein positives Ergebnis auf Cannabis und Kokain. Ein Amtsarzt stufte den 17-Jährigen nach einer klinischen Untersuchung aufgrund des Drogenkonsums und extremer Übermüdung als fahruntauglich ein. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt umgehend. Der Jugendliche wird mehrfach bei der Staatsanwaltschaft und der Behörde angezeigt.