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/ ©Erzdiözese Salzburg
Foto in Beitrag von 5min.at zeigt den Wallfahrtsort Maria Kirchental.
Im Wallfahrtsort Maria Kirchental sucht man nun nach einem neuen Pächter.

Nach 325-Jahr-Feier: Bekannter Gasthof braucht jetzt neuen Pächter

Eine 325-Jahr-Feier und einen Polizeieinsatz später ist der bekannte und vor allem bei Pilgern beliebte Gasthof in Maria Kirchental ohne Pächter. Die Katholische Kirche sucht nun einen Neuen.

von Phillip Plattner Phillip Plattner Online-Redakteur Kärnten Steiermark
2 Minuten Lesezeit(323 Wörter)
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Die Erzdiözese Salzburg hat den Pachtvertrag mit dem Wirten im Wallfahrtsort Maria Kirchental (Gemeinde St. Martin bei Lofer, Pinzgau, Salzburg) beendet. Dieser hatte schon zuvor die Kündigung ausgesprochen, die Voraussetzungen für eine weitere Zusammenarbeit sieht man bei der Katholischen Kirche nun nicht mehr gegeben. Als unmittelbaren Anlass für diese Entscheidung spricht man seitens der Kirche von einem „Vorfall“, der sich im Rahmen des 325-Jahr-Jubiläums des Salzburger Wallfahrtsortes am vergangenen Sonntag, 13. September 2026, ereignet hat. „Es kam dabei zu Unstimmigkeiten bei der Bewirtung von Mitwirkenden und Gästen“, heißt es seitens der Erzdiözese.

Gäste und Musikanten aus Gasthof Maria Kirchental geworfen

Zum feierlichen Anlass war unter anderem die örtliche Musikkapelle vor Ort, die nach den Feierlichkeiten noch im Gasthof spielte. Danach wollte man dort auch noch etwas zu Essen haben, der Wirt soll schließlich aber sogar die Polizei gerufen und die Gäste quasi rausgeworfen haben. Der Grund: Der Gasthof hatte bereits zwei Stunden länger geöffnet als gewöhnlich.

„Maria Kirchental ist ein Ort der Gastfreundschaft…“

Cornelius Inama, Ökonom der Erzdiözese Salzburg, erklärt nun: „Maria Kirchental ist ein Ort der Gastfreundschaft, der Begegnung und des Miteinanders. Wer hier Verantwortung trägt, übernimmt nicht nur eine wirtschaftliche Aufgabe, sondern auch eine besondere Verpflichtung gegenüber den Menschen, die diesen Ort besuchen.“

„Unsere Verantwortung gilt diesem besonderen Wallfahrtsort, seinen Besucherinnen und Besuchern, sowie den vielen Vereinen und Ehrenamtlichen, die sich hier engagieren.“

Cornelius Inama, Ökonom der Erzdiözese Salzburg

Katholische Kirche leitet nun „notwendige Schritte“ ein

Seitens der Erzdiözese dankt man abschließend noch allen Vereinen, Ehrenamtlichen und Mitwirkenden, die zum gelingen der Veranstaltungen in Maria Kirchental beitragen. Zudem versichert man, dass man für den zukünftigen Betrieb des Gasthofs nun die „notwendigen Schritte“ einleiten würde, „damit Maria Kirchental auch weiterhin ein Ort der Begegnung, der Gastfreundschaft und der gelebten Tradition bleibt“.

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