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/ ©Montage: Canva/5 Minuten
auf dem bild von 5min.at sieht man einen polizisten und ein dunkles auto.
Noch vor Ort wurden mehrere Kennzeichen sowie ein Führerschein abgenommen.

Polizei zieht etliche getunte und fahruntaugliche Autos aus dem Verkehr

In der Nacht auf Sonntag, den 27. September, hat die Salzburger Polizei gemeinsam mit Technikern der Kfz-Prüfstelle des Landes Salzburg eine Schwerpunktkontrolle mit Fokus auf Tuner und "Roadrunner" durchgeführt.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(274 Wörter)
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Die gezielte Schwerpunktaktion fand in der Nacht auf den heutigen 27. September im Stadtgebiet von Salzburg statt. Die Bilanz des Einsatzes fällt drastisch aus: Mehrere Kennzeichen und ein Führerschein wurden noch vor Ort abgenommen. Insgesamt führten die Einsatzkräfte sieben verdächtige Fahrzeuge direkt der mobilen Kfz-Prüfstelle zur genauen Einstellungs- und Zustandsüberprüfung vor. Die Techniker stellten dabei eine erhebliche Anzahl an Sicherheitsdefiziten fest.

Bilanz:

  • 13 Mängel mit Gefahr in Verzug

  • 16 schwere Mängel

  • 5 sonstige Mängel

Von manipulierten Auspuffen zu massiven Durchrostungen der Karosserien

Das Spektrum der Verstöße reichte von Abgasmanipulationen, unzulässig abgeänderten Fahrwerksfedern und abgefahrenen Reifen bis hin zu diversen Durchrostungen an den Karosserien. Auch vor Mopeds machten die Prüfungen nicht halt: Hier registrierten die Beamten unerlaubte Anbauteile sowie deutliche Überschreitungen der zulässigen Bauartgeschwindigkeit. Aufgrund der gravierenden technischen Sicherheitsmängel wurden bei fünf Fahrzeugen die Kennzeichen sowie die Zulassungsscheine unverzüglich an Ort und Stelle abgenommen.

Roadrunner-Paragraph angewendet: Kennzeichen nach Drift-Aktion weg

Auch gegen rücksichtsloses Fahrverhalten griffen die Polizisten konsequent durch. Gegen einen 20-jährigen Autofahrer aus Oberösterreich wurde wegen mehrerer vorangegangener „Drift“-Manöver das KFG angewendet. Auf Basis des sogenannten „Roadrunner-Paragrafen“ (§ 102 Abs. 3c KFG) wurde dem jungen Lenker das Kennzeichen für 72 Stunden vorläufig entzogen.

Auch Alkolenker gestoppt

Parallel zu den technischen Überprüfungen führte die Polizei im Zuge der Schwerpunktaktion insgesamt 154 Alkotests durch. Ein 26-jähriger Autofahrer aus dem Flachgau fiel dabei auf: Der Alkotest ergab bei ihm einen Wert von 0,88 Promille. Dem Mann wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt umgehend untersagt. Die betroffenen Lenker müssen nun mit entsprechenden Verwaltungsstrafen und Anzeigen rechnen.

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