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/ ©Bergrettung Werfen
auf dem bild von 5min.at sieht man eine paragleiterin bei ihrer rettung.
Ein glücklicher Zufall beschleunigte die Erstversorgung im steilen Gelände: Drei Mitglieder der Bergrettung Werfen befanden sich zum Unfallzeitpunkt privat in direkter Nähe.

Eingeklappter Schirm: Paragleiterin stürzt 80 Meter ab und überlebt

Ein eingeklappter Schirm führte am Sonntagmittag im Tennengebirge zu einem hochgefährlichen Alpinunfall. Eine 46-jährige Einheimische krachte gegen eine Felswand und stürzte in die Tiefe.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(252 Wörter)
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Ein Paragleit-Flug am 2.147 Meter hohen Napf im Tennengebirge (Salzburg) endete am Sonntagmittag, dem 27. September 2026, in einem Großeinsatz für die alpinen Rettungskräfte. Eine 46-jährige Paragleiterin aus der Region war gemeinsam mit zwei Begleitern vom Gipfel gestartet, als sich kurz nach dem Abheben ein Teil ihres Gleitschirms einklappte.

Krachte gegen Felswand, stürzte 80 Meter über felsiges Gelände ab

Die Pilotin verlor die Kontrolle über ihr Fluggerät, prallte mit voller Wucht gegen eine angrenzende Felswand und stürzte anschließend rund 80 Meter über steiles, felsiges Gelände ab. Erst am Wandfuß kam die schwer verletzte Frau schließlich schwer gezeichnet zum Liegen.

Zufall rettete wertvolle Minuten

Dass die Erstversorgung im unwegsamen Gelände extrem rasch anlaufen konnte, war einem glücklichen Umstand zu verdanken: Drei Mitglieder der Bergrettung Werfen befanden sich zum Unfallzeitpunkt zufällig privat in der unmittelbaren Nähe. Einsatzleiter Stefan Koller: „Drei Werfener Bergretter waren zufällig in der Nähe unterwegs. Darunter auch unsere Bergrettungsärztin. Sie übernahmen die Erstversorgung der Verletzten im unwegsamen Gelände. Die Paragleiterin dürfte trotz des schweren Absturzes Glück im Unglück gehabt haben.“

Taubergung per Rettungshubschrauber

Aufgrund des steilen und unwegsamen Terrains wurde umgehend die Rettungskette in Gang gesetzt. Die Crew des alarmierten Notarzthubschraubers „Martin 1“ konnte die Verletzte mittels Tau-Bergung direkt aus der Felswand retten und ins Klinikum Schwarzach fliegen. Um die Bergung der am Absturzort verbliebenen Paragleiter-Ausrüstung kümmerte sich im Anschluss das Team des Polizeihubschraubers.

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