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/ ©BMI/Gerd Pachauer
Symbolfoto
Bild auf 5min.at zeigt eine Polizistin bei einer Kontrolle.
Die Polizei zog am vergangenen Wochenende etliche Problem-Lenker aus dem Verkehr.

Drogenlenker, Führerscheinlose, Lärm-Sünder: Polizei greift durch

Ein Wochenende voller verkehrsrechtlicher Verfehlungen auf Salzburger Straßen: Die Exekutive erwischte bei Kontrollen am 28. und 29. September mehrere Fahrer, die unter anderem ohne Führerschein oder unter Drogen unterwegs waren.

von Julia Resl Das Foto auf 5 Minuten zeigt die Redakteurin Julia Resl.
2 Minuten Lesezeit(307 Wörter)
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Bereits am Nachmittag des 28. September stoppte eine Polizeistreife in Hof bei Salzburg einen 39-jährigen Autolenker, der ein Abbiegegebot missachtet hatte. Im Wagen saßen auch seine Frau und zwei Kleinkinder. Wie sich bei der Überprüfung herausstellte, besitzt der Mann bereits seit zwei Jahren keinen Führerschein mehr. Ein Alkotest verlief zwar negativ, die Weiterfahrt wurde ihm jedoch auf der Stelle untersagt.

THC und Kokain: Schlangenlinien und Ignorieren roter Ampeln

Der Vormittag des 29. September hielt die Beamten gleich mehrfach auf Trab. Auf der A1 bei der Abfahrt Salzburg Nord fiel ein 49-jähriger Autofahrer durch Schlangenlinien und überhöhtes Tempo auf. Die Ursache war rasch gefunden: Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf THC, woraufhin eine ärztliche Untersuchung seine Fahruntauglichkeit bestätigte. Fast zeitgleich ignorierte ein 27-Jähriger in Zell am See zwei rote Ampeln hintereinander. Auch bei ihm schlug der Drogentest an, in diesem Fall auf Kokain. Beide Männer mussten ihren Führerschein vorläufig abgeben.

29-Jähriger auf Amphetamin und Metamphetamin

Am Nachmittag folgte der nächste Vorfall im Pinzgau: Bei einer Routinekontrolle in Mittersill überführten die Polizisten einen 29-jährigen Autofahrer, der unter dem Einfluss von Cannabis sowie Amphetaminen und Metamphetaminen am Steuer saß. Wie in den anderen Fällen stufe der Amtsarzt den Mann als fahruntauglich ein, Führerschein und Autoschlüssel wurden beschlagnahmt.

Ohrenbetäubender Auspuff eines Motorrads

Für einen gewaltigen Lärmpegel sorgte schließlich ein 64-jähriger Motorradfahrer auf der B159 zwischen Golling und Werfen. Bei der Überprüfung seines auffällig lauten Bikes stellten die Beamten fest, dass der Auspuff lediglich aus einem hohlen Rohr bestand. Eine geeichte Messung ergab ohrenbetäubende 116 dB(A): Eine Überschreitung des erlaubten Grenzwerts um satte 18 dB(A). Die Polizei entzog dem Biker Kennzeichen sowie Zulassungsschein und beendete seine Fahrt direkt vor Ort.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 30.09.2026 um 18:16 Uhr aktualisiert
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