Thomas Morgenstern nach Hubschrauber-Coup: „Vergleichbar mit einem Bagger“
Es ist eigentlich kaum zu glauben, was in der Nacht auf Montag, 28. September 2026, im Salzburger Lungau geschehen ist. Der Hubschrauber "von" Skisprung-Legende Thomas Morgenstern wurde gestohlen. Er spricht nun darüber.
Es war kurz vor 2 Uhr in der Nacht, als ein Mitglied des Mauterndorfer Flugvereins (Lungau, Salzburg) am dortigen Flugplatz mitbekommen hatte, wie der Hubschrauber „von“ Thomas Morgenstern weggeflogen ist. Beim Nachschauen stellte sich heraus, dass Einbrecher am Werk waren und dreiste Diebe den Coup durchgezogen hatten und mit dem Hubschrauber weggeflogen sind. Der letzte Kontakt war etwa zwei Stunden später in Kroatien – wir haben berichtet.
Morgenstern: „Mehr Anrufe als nach meinem Olympiasieg“
Nun meldet sich der mehrfache Olympia-Sieger gegenüber den „Salzburger Nachrichten“ (SN) selbst zu Wort und meint, dass er sich nie hätte vorstellen können, dass so etwas passieren könnte. In den vergangenen Tagen habe er auch zahlreiche Anrufe von Bekannten bekommen – „mehr als nach meinem Olympiasieg“, so Morgenstern weiter. Er, der er selbst einige Male in besagtem Hubschrauber gesessen ist und ihn geflogen hat, weiß jedenfalls, dass man mit diesem eigentlich nicht sonderlich viel anfangen könne. „In Europa kann der Heli sicher nicht mehr fliegen, weil jedes Teil eine Seriennummer und nach einer bestimmten Anzahl an Flugstunden auch ein Ablaufdatum hat“, erklärt er.
Diebe benutzten wohl Schlüssel
Darauf, wie man etwas derart großes und unhandliches wie einen Hubschrauber überhaupt stehlen kann, hat der gebürtige Kärntner ebenfalls eine Antwort. Vermutlich wurde einfach ein Schlüssel benutzt. „Das ist vergleichbar mit einem Bagger – da passt ein Schlüssel auch oft vom selben Modell“, so Morgenstern gegenüber den „SN“.