Mit Felsbrocken in den Tod gestürzt: Für Bergsteiger kommt jede Hilfe zu spät
In Lofer (Pinzgau, Salzburg) ist es Samstagnachmittag, am 3. Oktober 2026, zu einem tödlichen Alpinunfall gekommen. Ein 36-jähriger Bergsteiger stürzte rund 100 Meter in eine steile Rinne ab und verstarb.
Der 36-jährige Tscheche war mit zwei Freunden gegen 13 Uhr auf dem Weg zum Großen Ochsenhorn. Auf einer Seehöhe von rund 1.400 Metern sind ihnen zwei Bergsteiger entgegengekommen, diese befanden sich bereits beim Abstieg. Der Tscheche wich ihnen aus und hielt sich dabei mit den Händen an einem großen Felsbrocken fest. In weiterer Folge brach das Gestein heraus und der 36-Jährige stürzte samt dem Felsbrocken rückwärts in die Tiefe.
Polizeihubschrauber birgt Verstorbenen
Wie die Polizei berichtet, stürzte er dabei rund 100 Meter tief in eine steile Rinne ab und erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen. Ein unbeteiligter Bergsteiger ist sofort zum Verunfallten abgestiegen, doch da war es schon zu spät. Auch die Besatzung des Rettungshubschraubers konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Er wurde anschließend vom Polizeihubschrauber geborgen, die restlichen Bergsteiger wurden ebenfalls mit dem Poilzeihubschrauber ins Tal geflogen.