Steiermark: NEOS wollen kostenlose Periodenprodukte in der Landesverwaltung
NEOS-Frauensprecher Robert Reif begrüßt den Vorstoß der Bundesregierung, Periodenprodukte an Schulen gratis bereitzustellen - fordert aber mehr. Auch in der steirischen Landesverwaltung sollen Tampons & Co gratis angeboten werden.
Mit der neuen Initiative werden österreichweit erstmals mehrere hundert Schulen mit kostenlosen Periodenprodukten ausgestattet. Damit soll ein wichtiger Beitrag zur Gleichstellung und Entlastung von Schülerinnen geleistet werden. Die NEOS sehen darin einen Schritt in die richtige Richtung, fordern aber, dass auch Länder und Gemeinden nachziehen. „Entlastung ist das Gebot der Stunde“, sagt NEOS-Frauensprecher Robert Reif und mahnt, dabei auch Frauen nicht zu vergessen. Er begrüßt, dass die Bundesregierung demnächst 252 Schulen in Österreich in Kooperation mit einer Drogeriekette mit kostenlosen Periodenprodukten ausstattet. „Das ist eine langjährige Forderung von uns NEOS, die nun teilweise umgesetzt wird“, so Reif erfreut.
Nächster Schritt: Ausweitung auf alle Schulen
Für Reif ist die Initiative aber erst der Anfang. Er fordert, dass auch alle Schulen der Sekundarstufe mit kostenlosen Tampons und Binden versorgt werden. „Menstruationsartikel dürfen nicht weiter wie Luxusprodukte behandelt werden“, betont er. Der Zugang zu diesen Produkten müsse für alle Mädchen und Frauen selbstverständlich sein – genauso wie Toilettenpapier.
Forderung an die Landesregierung
Neben Schulen sieht der pinke Frauensprecher auch die Landesverwaltung in der Pflicht. „In öffentlichen Gebäuden, Schulen und Unis wird Toilettenpapier kostenlos zur Verfügung gestellt, das muss auch mit Tampons und Co möglich gemacht werden. Menstruation ist kein Luxus!“, stellt Reif klar.
„Jetzt ist die Landesregierung gefragt“
Der Bund zeige, dass Entlastung auch in Zeiten des Sparkurses möglich sei. „Jetzt ist die Landesregierung gefragt“, so Reif. Periodenprodukte seien von der Teuerung nicht ausgenommen, und viele Frauen spüren die steigenden Preise deutlich. „Es wird Zeit, dass wir hier für etwas mehr Gerechtigkeit sorgen“, ist Reif überzeugt.