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40 Jahre Landeswarnzentrale: Steiermark feiert ihre Sicherheitszentrale
40 Jahre Landeswarnzentrale Steiermark: LH Mario Kunasek bedankte sich bei ehemaligen und aktiven Mitarbeitern - unter ihnen die aktive Leitung (Harald Eitner und Günter Hohenberger) sowie die Vorgänger (Kurt Kalcher und Gerald Pizzera).

40 Jahre Landeswarnzentrale: Steiermark feiert ihre Sicherheitszentrale

Seit 40 Jahren sorgt die Landeswarnzentrale Steiermark in Graz für Sicherheit - Tag und Nacht, das ganze Jahr über. Beim Festakt zum Jubiläum wurde deutlich, welch zentrale Rolle sie im Katastrophenschutz des Landes spielt.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(415 Wörter)
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Seit 40 Jahren steht die Landeswarnzentrale Steiermark (LWZ) im Dienst der Sicherheit. Sie war die erste Einrichtung ihrer Art in Österreich und Vorbild für alle weiteren Warnzentralen des Landes. Beim Jubiläumsfest im Volkskundemuseum Graz würdigte Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Mehr als 5.700 Einsätze pro Jahr, rund 1.300 Sirenen, modernste Warnsysteme – all das zeigt die Professionalität und das breite Aufgabenspektrum. Aber es sind die Menschen, die Tag und Nacht im Dienst stehen, die Ruhe bewahren, wenn andere in Sorge sind.“

Menschen hinter der Technik

„Technik allein macht noch lange keine erfolgreiche Landeswarnzentrale aus“, betonte Kunasek weiter. Gemeinsam mit Landesamtsdirektorin Brigitte Scherz-Schaar, Landespolizeidirektor Gerold Ortner, Militärkommandant Heinz Zöllner, Landesbranddirektor Reinhard Leichtfried und vielen weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Einsatzorganisationen bedankte er sich bei jenen, die tagtäglich für die Sicherheit der Steirerinnen und Steirer sorgen. Auch Fachabteilungsleiter Harald Eitner und Referatsleiter Günter Hohenberger nutzten die Gelegenheit, um ihrem Team zu danken. „Ich bin stolz auf Eure Arbeit“, sagte Eitner.

40 Jahre Landeswarnzentrale: Steiermark feiert ihre Sicherheitszentrale
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Harald Eitner (Leiter der Fachabteilung) und Gerald Pizzera (der frühere Chef der Landeswarnzentrale) gemeinsam mit Moderator Gregor Waltl: Rückblick und Ausblick in Sachen Krisen- und Katastrophenmanagement.

Erinnerungen an große Einsätze

Der frühere Leiter der Landeswarnzentrale, Gerald Pizzera, nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise zu den Anfängen in den 1970er-Jahren. Damals wurde rund um den Flughafen Thalerhof erstmals eine Funkstrecke getestet – der Beginn eines modernen Warnsystems. Heute blickt die LWZ auf zahlreiche herausfordernde Einsätze zurück: von der Schneekatastrophe 1986 über das Grubenunglück in Lassing 1998 bis zu den schweren Unwettern der letzten Jahre. Der ehemalige Fachabteilungsleiter Kurt Kalcher erinnerte sich an diese Zeiten: „Wir haben aus den großen Herausforderungen gelernt.“ Sein Fazit: „Die Landeswarnzentrale Steiermark hat sich auch international einen hervorragenden Ruf erarbeitet.“

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Der frühere Leiter der Fachabteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung Kurt Kalcher erinnerte an die großen Herausforderungen der Vergangenheit, „aus denen wir gelernt haben“.

Immer am Puls der Zeit

Seit ihrem Start im Oktober 1985 hat sich die LWZ ständig weiterentwickelt. Auslöser für den Aufbau war ein Hochwasser 1958 in der Breitenau, das zur Schaffung eines Landes-Katastrophenfunknetzes führte. Heute laufen in der Zentrale in der Paulustorgasse modernste Systeme zusammen – von Strahlenwarnanlagen bis zu digitalen Lagebildern. Auch neue Technologien wie AT-Alert oder Cell Broadcast ermöglichen seit 2024 die rasche Information der Bevölkerung. Zwölf Disponentinnen und Disponenten koordinieren von Graz aus Einsätze, lösen Alarme aus und halten den Kontakt zu Behörden und Einsatzkräften.

Blick in die Zukunft

Landeshauptmann Kunasek versicherte: „Wir werden weiterhin dafür sorgen, dass die Landeswarnzentrale mit den besten Mitteln ausgestattet ist – technisch wie personell. Denn Sicherheit ist kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für ein gutes Leben in unserem Land.“

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