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Bild auf 5min.at zeigt jugendliche Personen.
Nach 14 Jahren ist Schluss: Stadt Leibnitz schließt Jugendzentrum WAVE.

Nach 14 Jahren ist Schluss: Stadt Leibnitz schließt Jugendzentrum WAVE

Nach 14 Jahren engagierter Jugendarbeit steht das Aus fest: Die Stadt Leibnitz beendet die Finanzierung des Jugendzentrums WAVE. Das Team verabschiedet sich mit emotionalen Worten.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
2 Minuten Lesezeit(279 Wörter)

Nach 14 Jahren engagierter Jugendarbeit endet in Leibnitz eine Ära: Das Jugendzentrum WAVE wird mit 31. Dezember 2025 geschlossen. Die Entscheidung, die Finanzierung der offenen Jugendarbeit einzustellen, wurde laut Betreiberteam von der Stadtgemeinde Leibnitz getroffen.

„Das WAVE war mehr als ein Jugendzentrum“

In einem emotionalen Facebook-Posting verabschieden sich die beiden Mitarbeiter Max & Martha von den Jugendlichen: „Mit 31. Dezember 2025 endet eine schöne & bereichernde Zeit: Das Jugendzentrum WAVE Leibnitz schließt nach 14 Jahren seine Türen.“ Und weiter: „Das WAVE war mehr als ein Jugendzentrum. Es war ein Raum voller Begegnungen, Gespräche, Kreativität, Wachstum und Gemeinschaft.“ Das Team bedankt sich bei allen, die das Projekt über die Jahre begleitet haben: „Danke an die Jugendlichen, die das WAVE mit Leben gefüllt haben. Danke an alle, die daran geglaubt haben, dass offene Jugendarbeit einen Unterschied macht – und das hat sie.“

Petition gestartet

Gleichzeitig formiert sich Widerstand: Eine Petition fordert den Erhalt des Jugendzentrums und appelliert an die Stadtgemeinde, eine „verbindliche Lösung für den Fortbestand“ zu finden. Darin heißt es, das WAVE sei ein „zentraler Ort für Jugendliche, Gemeinschaft, Kultur, Bildung und soziale Projekte – sein Verlust wäre eine Schwächung unseres sozialen Angebots“. Die Initiatoren fordern von FPÖ, ÖVP und BFL ein klares Bekenntnis, ein neues Finanzierungsmodell und Gespräche mit Jugendlichen und Trägern. Laut Petition sollen durch die Schließung 150.000 Euro pro Jahr eingespart werden. „Wir verabschieden uns mit Wehmut, aber auch mit Stolz auf das, was gemeinsam entstanden ist“, schreiben Max & Martha zum Schluss. Bis Jahresende wollen sie weiterhin für die Jugendlichen da sein – und die letzten Wochen „gemeinsam genießen“.

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