Steirischer Künstler Peter Kutin erhält Artist-in-Europe-Stipendium
Für das Jahr 2026 wird der in Leoben geborene Künstler Peter Kutin das renommierte Artist-in-Europe-Stipendium der Steiermärkischen Landesregierung am WIELS Art Centre in Brüssel antreten.
Die Steiermärkische Landesregierung vergibt seit 2019 jährlich ein sechsmonatiges Artist-in- Europe-Stipendium in Kooperation mit der WIELS-Residency in Brüssel. Im Rahmen dieses Programms bekommen mit der Steiermark verbundene Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, ihr künstlerisches Vorhaben mit einem europäischen, transnationalen Anspruch in der europäischen Hauptstadt umzusetzen. Das WIELS – Zentrum für zeitgenössische Kunst bietet als Laboratorium internationalen Künstlerinnen und Künstler fokussiert die Möglichkeit, das eigene kreative Schaffen, künstlerische Ideen und Werkzeuge durch regelmäßige kuratierte Gesprächsrunden sowie über unterschiedliche Präsentationsmöglichkeiten zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Über das international ausgerichtete Stipendienprogramm hinaus zeigt das WIELS – das Gebäude ist eine umgebaute ehemalige Brauerei – jährlich sechs Wechselausstellungen, mit speziellen künstlerischen Positionen, die sich auf aktuelle Entwicklungen und Debatten beziehen.
WIELS/Artist-in-Europe 2026
Für das Jahr 2026 hat die Jury, der auch das WIELS-Leitungsteam Dirk Snauwart und Eva Gorsse angehört, aus den eingelangten Einreichungen den interdisziplinären in Leoben geborenen Künstler Peter Kutin vorgeschlagen. Seine Einreichung sei gelungen und vielversprechend, soweit der Tenor der Jury. Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl sagt dazu: „Ich freue mich, dass mit Peter Kutin wieder ein steirischer Aufenthalt im renommierten WIELS Art Centre ermöglicht ist. Die internationalen Stipendienprogramme des Landes Steiermark beinhalten nicht nur verbindende Kräfte, sondern wirken von der Steiermark heraus in die unterschiedlichsten Länder der Welt, so auch in die belgische und europäische Hauptstadt.“ Der Künstler Peter Kutin beschäftigt sich intensiv mit Klang und dessen kompositorischen Möglichkeiten an den Schnittstellen verschiedener zeitgenössischer Kunstformen. Seine multimedialen – oder vielmehr antidisziplinären – Arbeiten suchen und finden Synergien zwischen Musik/Klangkunst, Videokunst, Bildhauerei, Licht- und kinetischer Kunst.