Kindergarten-Debatte: NEOS wollen kleinere Gruppen und mehr Qualität
Niko Swatek (NEOS) weist die Schuldzuweisungen gegen die Verkleinerung der Gruppengrößen entschieden zurück: Nicht diese Maßnahme sei das Problem, sondern das Versäumnis der Landesregierung, rechtzeitig neue Pläne zu schaffen.
NEOS-Klubobmann Niko Swatek betont, dass die Reduktion der Gruppengrößen eine notwendige Antwort auf den akuten Personalmangel in der Elementarpädagogik sei. „Die Verkleinerung verbessert die Qualität, entlastet das Personal und sorgt dafür, dass Kinder jene Förderung bekommen, die sie verdienen“, erklärt der NEOS-Politiker. So wollen Eltern nicht mehr, sondern bessere Betreuung, kleinere Gruppen seien entscheidend für echte pädagogische Qualität, sind sich die Neos sicher. Laut Swatek sind die aktuellen Engpässe hausgemacht. Die Gruppenverkleinerung sei längst beschlossen gewesen, doch die Landesregierung habe den Ausbau von Einrichtungen verschleppt. „Man ist sehenden Auges in diese Situation geschlittert“, so Swatek.
Forderung: Mehr Plätze statt Ausreden
Besonders kritisch sieht er, dass das Land Bundesgelder ungenutzt lässt: Im Kindergartenjahr 2023/24 blieben 24,6 Millionen Euro an Fördermitteln liegen, kein anderes Bundesland habe so wenig Mittel abgerufen. Für die NEOS ist klar: Eltern, Kinder und Pädagogen dürften nicht die Leidtragenden politischer Fehler sein. „Die Gruppenverkleinerung ist im Interesse unserer Kinder, der Eltern und des Personals. Jetzt muss das Land endlich handeln und Plätze schaffen, statt Ausreden zu suchen“, fordert Swatek.