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In Bad Radkersburg soll die Orthopädie geschlossen werden.

Demo in Bad Radkersburg: Bevölkerung kämpft für Orthopädie

Die Orthopädie soll geschlossen werden. Das sorgt für viel Kritik, vor allem von den Einwohnern. Kampflos wollen sie das aber nicht hinnehmen und gingen auf die Straße, um zu demonstrieren.

von Stella Sabitzer Das Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Stella Sabitzer von 5 Minuten Österreich.
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Erst vor wenigen Wochen wurde der Regionale Strukturplan Gesundheit 2030 (RSG 2030) für die Steiermark präsentiert. Seitdem wächst in Bad Radkersburg (Bezirk Südoststeiermark, Steiermark) der Unmut. Denn das Landeskrankenhaus soll seine orthopädische Abteilung, einen zentralen Leistungsbereich, verlieren. Das sorgt natürlich auf ordentlich für Kritik: „Völlig unverständlich“: Kritik an Schließung der Orthopädie in Bad Radkersburg.

Demonstration für Orthopädie in Bad Radkersburg

Aber das will sich die Bevölkerung nicht einfach so gefallen lassen. Unzählige Menschen haben sich versammelt, um mit einer Lichterkette zu demonstrieren. Das soll vor allem ihren Ärger über die geplante Verlagerung nach Deutschlandsberg ausdrücken. Immerhin ist es eine funktionierende Einrichtung, die seit Jahren ein zentraler Bestandteil der wohnortnahen Versorgung in der Region ist.

Kritik an der FPÖ

„Besonders alarmierend ist, dass eine Schließung der Orthopädie zur Folge haben könnte, dass der Standort Bad Radkersburg sanitätsbehördlich nicht mehr als Krankenanstalt eingestuft wird. Somit bricht die FPÖ eines ihrer zentralen Wahlversprechen“, kritisiert die KPÖ in einer Aussendung. Klar ist laut der Partei auch nicht, welche Kosten durch die Schließung und die Errichtung einer neuen Abteilung in Deutschlandsberg entstehen würden.

Das Bild auf 5min.at zeigt einen Screenshot von Facebook.
©Screenshot Facebook FPÖ
Die KPÖ kritisiert, dass die FPÖ ihr einziges Wahlversprechen bricht.

„Viele Menschen hängen an der Orthopädie“

„Es kann nicht sein, dass der Standort Bad Radkersburg Schritt für Schritt an Bedeutung verliert. Der Protest hat gezeigt, wie sehr die Menschen an der Orthopädie hängen und wie wenig Verständnis es dafür gibt, dass eine funktionierende Abteilung von heute auf morgen geschlossen werden soll. Die Landesregierung muss jetzt handeln und ihre zentralen Wahlversprechen einhalten“, betont KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz.

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