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Das Bild auf 5min.at zeigt Levi, er hat Leukämie.
Der kleine Levi ist erst 2,5 Jahre alt und kämpft gegen Leukämie.

„Wir sind stolz auf ihn“ – Levi (2) kämpft tapfer gegen Leukämie

Der kleine, lebensfrohe Levi, der einst unbeschwert im Wald mit seinen Geschwistern spielte, kämpft nun im Krankenhaus um sein Leben. Für seine Eltern ist jeder Tag eine enorme Belastung – sie bitten dringend um Spenden.

von Stella Sabitzer Das Bild auf 5min.at zeigt die Online-Redakteurin Stella Sabitzer von 5 Minuten Österreich.
5 Minuten Lesezeit(1180 Wörter)
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Eine Situation, die für viele kaum vorstellbar ist: Der kleine Levi ist erst 2,5 Jahre alt und kämpft gegen Leukämie – und dann noch eine der seltensten und aggressivsten Formen von Blutkrebs bei Kindern. Er war immer ein aufgewecktes und fröhliches Kind, bis sich an einem Tag dann alles schlagartig geändert hat.

„Wir waren noch am Spielplatz. Er war fröhlich“

„Angefangen hat es an einem Sonntag Ende August. Da waren wir noch am Spielplatz, er war noch das fröhlichste Kind, und dann am Abend hatte er Bauchweh und bekam 37,5 Grad Fieber“, erzählt der Vater in einem Gespräch mit 5 Minuten. Zur Abklärung ging es die nächsten Tage zum Arzt. Beim Hausarzt wurde Blut abgenommen, es war aber alles unauffällig. Der Kinderarzt überwies die Familie schließlich in die Klinik nach Leoben. Dort kam dann die Nachricht, die das Leben der Familie um 360 Grad wendete: die Diagnose Leukämie.

Levi kämpft um sein Leben

Die ersten Tage waren eine der schwersten: Der kleine Levi musste in seinem noch so jungen Alter bereits um sein Überleben kämpfen. Die Familie wurde nach Graz an die Onkologie überwiesen. Von Beginn der Behandlung an braucht Levi intensive Betreuung und Nähe. Deshalb verbringt seine Familie Tag und Nacht im Krankenhaus, im abgeschotteten Trakt der Onkologie, zwischen Behandlungen, der Ungewissheit und unzähligen Stunden des Hoffens.

Leben zwischen Krankenhaus und Wohnung

„Es gibt verschiedene Formen von Leukämie. Während andere nur die Infusion abholen und wieder gehen dürfen, dürfen wir das Krankenhaus kaum verlassen“ Nur wenn die Werte eine sehr lange Zeit stabil sind und es ihm gut genug geht, dürfen sie für wenige Tage nach Hause. Aber richtig nach Hause gehen ist das auch nicht, wie der Vater erzählt. Denn sie können nur in die Wohnung in Graz, die sie extra gemietet haben, um in der Nähe vom Krankenhaus sein zu können. Und nicht in ihr eigentliches Zuhause, ihr Haus in der Obersteiermark.

Jeder Keim kann tödlich enden

Die ganze Situation ist auch für den kleinen Bub schwer, denn der kleine Levi ist ein richtiger Naturbursche. „Er war immer viel draußen in der Natur. Er ist auch richtig Traktor narrisch“, erzählt der Vater. Und jetzt kann er, selbst wenn er aus dem Krankenhaus darf, nicht einmal mehr draußen spielen. Jeder noch so kleine Keim könnte für ihren Sohn tödlich enden. Deshalb muss auch die Wohnung komplett steril sein. „Zwischendurch verliert man schon mal den Mut. Du glaubst, es zieht dir die Schuhe aus. Von einer Sekunde auf die andere wird dir bewusst, wie kostbar das Leben ist. Das bisherige Leben ist plötzlich auf Eis gelegt.“

Stammzellenspende als Lichtblick

Einen kleinen Lichtblick gibt es dennoch in der noch so schweren Situation. Europaweit wurde nach passenden Stammzellenspendern gesucht, und es kommen ein paar potenzielle Spender infrage. Jetzt gilt es nur noch abzuklären, ob diese auch am Eingriffstermin Zeit haben. Trotzdem sei es ein Kampf von Tag zu Tag. Gerade erst hat er seinen dritten Chemoblock hinter sich. „Bei seiner Form sind die Abwehrkräfte sehr schwach. Und nach einer Chemo fallen die Werte ein paar Tage in den Keller. Er liegt da, er blutet aus dem Mund. Man kann sich nicht vorstellen, wie das ist“, beschreibt der Vater.

Das Bild auf 5min.at zeigt Levi, er hat Leukämie.
©Jennifer Issovits
Der kleine Levi ist erst 2,5 Jahre alt und kämpft gegen Leukämie.

„Die Chancen stehen gut“

Levi braucht auch ständig Infusionen, manchmal zwei oder drei Antibiotika, ständige Blutabnahmen je nach Körpertemperatur. Seine Frau würde gefühlt nicht mehr schlafen. „Du kannst nur vertrauen, dass die besten Ärzte ihr Bestes draus machen.“ Trotzdem ist man guter Dinge. Levis Papa geht davon aus, dass es alles noch mindestens ein dreiviertel Jahr dauern wird. „Wenn keine Komplikationen auftreten und er alles durchsteht, stehen die Chancen gut, dass er die Krankheit überwindet.“ Die Ärzte seien gut drauf und würden ihm ehrlich sagen, wie es um den kleinen Levi steht. „Die sagen dir alles direkt mitten ins Gesicht. Das finde ich gut, denn ich will keine Überraschungen erleben.“

Ein schöner und gleichzeitig schwerer Tag

Für ihn ist das Gespräch mit 5 Minuten besonders emotional, denn der vierte von insgesamt sechs Chemoblöcken steht wieder bevor. „Heute ist zwar ein schöner Tag, aber gleichzeitig auch ein schwerer, weil wir wieder Koffer packen müssen, die Dosis ansteht und wir wissen, was da auf uns zukommt. Es ist nicht schön.“

Kosten belasten die Familie

Als wäre die Krankheit alleine nicht schlimm genug, hat die Familie auch mit extremen Kosten zu kämpfen. Der Vater fährt dreimal die Woche längere Strecken zur Arbeit. Zu Hause müssen Pferde und Hunde versorgt werden. Die Wohnung in Graz ist natürlich auch ein zusätzlicher Kostenfaktor. Auf eines können die Eltern aber zählen: auf den Rückhalt der Familie. Die Oma von Levi passt auf die Hunde auf und kommt vorbei, um zu helfen und zu unterstützen. Aber nicht nur sie hilft, wo sie kann, sondern auch alle anderen Verwandten. „Gott sei Dank haben wir die Unterstützung von der Familie, sonst überstehst du das nicht, du gehst zugrunde, es ist eine schwere Zeit.“

Getrennt durch die Krankheit: Ein Schmerz für die ganze Familie

Trotz der zahlreichen Unterstützung ist die Situation für die ganze Familie schwer. Vor allem für die beiden anderen Kinder, 13 und elf Jahre alt. Sie dürfen Levi nicht sehen, denn Kinder unter 14 Jahren dürfen nicht auf die Station. Die Gefahr für die Übertragung von Bakterien und Viren ist besonders bei Kindern am größten. „Einmal haben wir es probiert, da standen die Kinder vorm Glas. Die haben dann alle geweint.“ Vor allem sei es schwer für den kleinen Levi, weil er es noch gar nicht richtig verstehen könne. Die beiden Älteren verstehen es zwar besser, aber für sie ist es besonders schwer, besonders weil die Mama nicht mehr zuhause ist. „Es zieht einem richtig den Boden unter den Füßen weg.“

Von der Hilfe profitieren – und sie weitergeben

Auch von der Kinderhilfe Ronald McDonald bekommen sie tolle Unterstützung. „Ohne die Hilfe würde das alles nicht gehen“, betont er. Die Familie ist sehr dankbar für die Hilfe und möchte deshalb etwas zurückgeben. „Wir möchten uns nicht bereichern“, stellt der Vater klar. Sie möchten einen Teil der Spenden an Onkologie in Graz sowie an die Kinderhilfe als Dank zurückgeben, damit die Hilfe auch dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird. „Man sieht beim McDonalds, wenn man was bestellt, dass man die Summe aufrunden kann. Und genau sowas wie bei uns wird damit unterstützt.“

Levis kämpft gegen Leukämie: „Wir sind stolz auf ihn“

„Er ist sehr tapfer. Wirklich ganz tapfer“, hebt sein Papa hervor. vor allem wenn man bedenkt, wie jung der kleine Levi noch ist. „Wir sind sehr stolz auf ihn. Wie er mit aller Kraft, die er hat, kämpft.“

Du möchtes Levi und seiner Familie helfen?

Diese Spendenaktion soll helfen, die finanziellen Sorgen zumindest etwas zu lindern – damit sich die Familie voll und ganz auf das Wichtigste konzentrieren kann: Levis Genesung.

Hier kannst du spenden: Levis Kampf gegen Leukämie

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 30.11.2025 um 16:56 Uhr aktualisiert
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