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Foto auf 5min.at zeigt die B76 in Lannach
Für den Umbau der B 76 ist keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig.

B76 in Lannach wird umgebaut: Stau-Ende bis 2028 geplant

Gute Nachrichten für alle, die täglich durch Lannach fahren: Für den Umbau der B76 ist keine Umweltverträglichkeitsprüfung nötig. Damit ist der Weg frei für die nächsten Schritte und für ein Ende der Staus.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(356 Wörter)
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Der Umbau der B76, der Radlpass Straße, in Lannach nimmt Fahrt auf. Wie das Land Steiermark mitteilt, ist der Feststellungsbescheid aus dem Umweltverträglichkeits-Feststellungsverfahren mittlerweile rechtskräftig. Das Ergebnis: Für die geplanten Kreuzungsumbau- und Sanierungsmaßnahmen ist keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig. Damit ist eine wichtige Hürde aus dem Weg geräumt.

Gespräche starten noch im Februar

Nun geht es an die Detailplanung und die Ausschreibung des Projekts. Bereits in diesem Monat starten erste Gespräche mit Grundeigentümern sowie mit der Marktgemeinde Lannach. Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (FPÖ) zeigt sich optimistisch: „Für die geplanten Kreuzungsumbau- und Sanierungsmaßnahmen an der B 76, der Radlpass Straße, in Lannach ist also keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig. Nun werden Detailplanung und Ausschreibung vorangetrieben.“

Foto auf 5min.at zeigt Claudia Holzer (FPÖ)
©Land Steiermark/Binder

Staus sollen bald Geschichte sein

Wenn alles nach Plan läuft, könnte bereits im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden. Ziel ist es, die täglichen Verkehrsprobleme deutlich zu entschärfen. „Läuft alles nach Plan, könnte bereits im nächsten Jahr mit den Arbeiten begonnen werden. Ende 2028 sollten dann die täglichen Staus der Vergangenheit angehören“, so Holzer.

Warum der Umbau nötig ist

Der Handlungsbedarf ist groß: Täglich rollen durchschnittlich 25.400 Fahrzeuge über diesen Abschnitt. Sowohl der Kreisverkehr Internorm als auch jener bei der Steinhalle sind laut Land Steiermark bereits überlastet. Künftig sollen die Kreuzungen deshalb mit Ampelanlagen geregelt werden, um den Verkehrsfluss zu verbessern.

Mehr Spuren und besserer Radweg

Auch baulich ist einiges geplant. Projektleiter Gert Gabritsch von der A16, Verkehr und Landeshochbau, erklärt: „Der Abschnitt zwischen Spar und der Kreuzung mit der L 340, der Mooskirchner Straße, wird vierspurig ausgebaut.“ Zusätzlich wird der bestehende Geh- und Radweg im Bereich Toyota Haas verbreitert und bis zur Kainachbrücke verlängert.

Kosten im Millionenbereich

Die Gesamtkosten für das Projekt werden aktuell auf rund elf Millionen Euro geschätzt. Im Zuge der Detailplanung sollen diese Zahlen noch genauer ausgearbeitet werden. Klar ist: Für Lannach und viele Pendlerinnen und Pendler aus der Region könnte das Projekt eine spürbare Entlastung bringen.

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