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/ ©Geben für Leben - Leukämiehilfe Österreich
Bild auf 5min.at zeigt eine Frau im Krankenhausbett.
Steirerin Marie-Theres spendet Stammzellen für fremdes Leben.

Für junge Steirerin (21) war klar: „Ich will helfen“

Die junge Steirerin Marie-Theres (21) aus Aigen im Ennstal schenkte einem völlig fremden Menschen in Nordamerika Hoffnung auf Leben. Sie weiß, aufgrund persönlicher Erfahrungen, wie wichtig Stammzellspenden sind.

von Elisa Auer Elisa Auer 5 Minuten Redaktion
2 Minuten Lesezeit(340 Wörter)

Marie-Theres (21) aus Aigen im Ennstal (Steiermark) ließ sich 2021 an einer Typisierungsaktion in Irdning als Stammzellspenderin registrieren und schenkte einem Mann aus Nordamerika neue Hoffnung auf Leben. Die Steirerin gibt Einblicke in die Erfahrung.

Für Steirerin stand fest: „Ich will helfen“

„Im Oktober 2021 habe ich mich als Stammzellspenderin registrieren lassen“, beginnt die 21-Jährige ihre Geschichte zu erzählen. Vier Jahre später sie dann die Nachricht, dass sie als passende Spenderin infrage komme. Für die Steirerin stand fest: „Für mich war sofort klar, dass ich helfen möchte. Da ich mich vorab bei einem Familienmitglied, das selbst bereits Stammzellspender war, informieren konnte, wusste ich, was auf mich zukommt, und fühlte mich gut vorbereitet.“

21-Jähriger berichtet von Spende

Nach einer Blutabnahme bei ihrer Hausärztin fand zwei Monate später die Voruntersuchung im LKH Graz statt. „Fünf Tage vor der Spende begann ich mit der Spritzenkur, die bei mir kaum Nebenwirkungen verursachte. Die Spende selbst war zwar etwas unangenehm, doch mit dem Wissen, Hoffnung schenken zu können, nimmt man die Schmerzen gerne in Kauf. Nach vier Stunden war die Spende beendet, und bereits am nächsten Tag fühlte ich mich wieder topfit“, erzählt die 21-Jährige von ihrer Erfahrung. Der gesamte Prozess wurde vom Geben-für-Leben-Team hervorragend organisiert, und auch das Team im LKH Graz hat sich ausgezeichnet um Marie-Theres gekümmert. „Ich habe mich stets gut aufgehoben gefühlt“, so ihr Resümee.

Junge Steirerin betont, wie wichtig Stammzellspenden sind

Abschließend appelliert die junge Steirerin: „Ich kann jedem nur ans Herz legen, sich als Stammzellspender:in registrieren zu lassen. Aus meinem familiären Umfeld weiß ich, wie wichtig eine Stammzellspende ist und wie viel Hoffnung und Freude man dadurch schenken kann“. Auch an den Mann aus Nordamerika, an den ihre Spende ging hat sie eine Botschaft: „Meinem genetischen Zwilling am anderen Ende der Welt wünsche ich von Herzen, dass die Spende wirkt und er ein gesundes Leben führen kann.“

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