Küchenbrand: Feuerwehr rettete vier Personen aus brennendem Gebäude
Am Sonntag brach in einem Mehrparteienwohnhaus ein Küchenbrand aus. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und vier Bewohner aus dem Gebäude retten. Sechs Personen wurden ins Krankenhaus gebracht.
Zur Mittagszeigt wurden die zuständige Feuerwehr Gratwein sowie die Nachbarfeuerwehren Judendorf-Straßengel, FF Eisbach-Rein und die Teleskopmastbühne der Btf Sappi am Sonntag zu einem Küchenbrand in einem Mehrparteienwohnhaus alarmiert. „In der ersten Phase drang dichter schwarzer Rauch aus allen Fenstern einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Ein Atemschutztrupp begab sich umgehend mit einer Löschleitung in die Wohnung, um den Küchenbrand zu bekämpfen“, beschreibt die Freiwillige Feuerwehr Gratwein den Einsatz.
Personen aus brennenden Gebäude gerettet
Ein weiterer Atemschutztrupp durchsuchte schließlich alle nicht betroffenen Wohnungen nach Personen und konnte vier Personen über das druckbelüftete Stiegenhaus retten. Sie wurden dem Rettungsdienst übergeben. „Alle Bewohner des Wohnhauses wurden durch den Rettungsdienst betreut und bei Bedarf in ein Krankenhaus zur weiteren Abklärung transportiert. Alle nicht betroffenen Wohnungen wurden in der Folge ebenfalls gründlich inspiziert“, berichten die Einsatzkräfte weiter.
„Wäre zur Lebensgefahr geworden“
Bei der Messung mittels Mehrgasmessgerät wurden erhöhte Schadstoffkonzentrationen festgestellt. „Eingeleitete Lüftungsmaßnahmen zeigten schnell Wirkung, jedenfalls wäre ein Verbleib in den Wohnungen zur Lebensgefahr geworden“, weiß die Feuerwehr. In Abstimmung mit der Gemeinde konnte das Gasthaus Schusterbauer in Eisbach als erste Aufnahmestelle für die Bewohner organisiert werden. Die freigemessenen Wohnungen konnten dafür kurz zum Mitnehmen wichtiger Sachen betreten werden.
Sechs Personen nach Brand im Krankenhaus
Laut Auskunft vor Ort sind mehrere Personen vom Rettungsdienst betreut worden. Sechs Personen mussten in ein Krankenhaus transportiert werden. Im Einsatz standen folgende Einsatzkräfte: FF Gratwein, FF Judendorf-Straßengel, FF Eisbach-Rein, TMB37 Sappi, TL Eisbach-Rein mit elf Fahrzeugen und 52 Frauen und Männer, sowie Kräfte des Roten Kreuz und der Feuerwehr. Die Brandursache wird ermittelt.