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Ein Bild auf 5min.at zeigt eine Straße, es herrscht Schneefahrbahn.
In den Semesterferien in der Steiermark zeigt sich das Wetter von seiner grauen Seite.

Schneewarnung im Norden: Winter-Comeback in der Steiermark

Bis zu 10 Zentimeter Neuschnee im Norden, Föhn im Süden und ein mögliches Italientief am Donnerstag: Die Steiermark erlebt eine winterliche Wetterwoche mit Wind, Kälte und unsicherer Prognose.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(479 Wörter)

Während im Süden zeitweise die Sonne scheint, kehrt im Norden der Winter mit Nachdruck zurück. Bis zu 10 Zentimeter Neuschnee sind möglich, dazu kommt kräftiger Wind. Und am Donnerstag, dem 19. Februar, könnte ein Italientief die Lage weiter verschärfen. Die Wetterwoche hat es in sich.

Wechselhaftes Wetter, dennoch sehr kalt

Der Faschingsdienstag zeigt sich in der Steiermark zweigeteilt. Im Norden der Obersteiermark wechseln dichte Wolken, Schneeschauer und kurze Sonnenfenster rasch einander ab. Besonders im steirischen Salzkammergut können sich bis zu 10 Zentimeter Neuschnee ansammeln. Der kräftige Nordwestwind sorgt jedoch dafür, dass der Schnee vielerorts verweht wird. Die Temperaturen bleiben winterlich: In der Früh sinken sie auf minus 6 bis minus 2 Grad, tagsüber werden im Norden kaum mehr als 2 Grad erreicht.

Zwischen Föhn und Sonne im Süden

Ganz anders präsentiert sich das Wetter südlich der Mur. Mit Nordföhn lockert es hier immer wieder auf, die Sonne zeigt sich deutlich länger. Entsprechend milder ist es auch: Bis zu 8 Grad sind im Süden möglich. Dennoch bleibt der Wind spürbar, und die Luft fühlt sich kühler an, als es das Thermometer vermuten lässt. Für Teile des Ennstals und des steirischen Salzkammerguts, darunter Altenmarkt bei St. Gallen, Bad Aussee, Bad Mitterndorf und Grundlsee, wurde eine Schneewarnung ausgegeben, so laut Geosphere,at. Am Aschermittwoch startet der Tag vor allem im Süden noch mit Auflockerungen. Im Norden dominieren von Beginn an dichte Wolken. Ab Mittag ziehen auch im Süden wieder kompakte Wolkenfelder auf. Die Temperaturen bewegen sich zwischen minus 6 Grad in der Früh und maximal 6 Grad am Nachmittag. Insgesamt bleibt es ruhig, aber kühl, ein typischer Wintertag ohne große Wetter-Überraschungen.

Schnee ist am Donnerstag nicht ausgeschlossen

Spannend wird es am Donnerstag. Die Prognosen sind noch unsicher, doch ein Italientief könnte neue Niederschläge bringen. Sollte sich dieses Szenario bestätigen, wäre neben der Obersteiermark auch der Süden des Landes betroffen. Schnee bis in tiefere Lagen ist dann nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen verharren zwischen 1 und 5 Grad. Ob es tatsächlich winterlich wird oder nur bei dichter Bewölkung bleibt, entscheidet sich erst kurzfristig. Der Freitag deutet schließlich auf eine leichte Entspannung hin. Im Norden können am Vormittag noch dichte Wolken und leichter Schneefall auftreten, ehe sich im Tagesverlauf zunehmend die Sonne durchsetzt. Im Süden beginnt der Tag bereits freundlicher. Der lebhafte Nordwestwind bleibt jedoch erhalten und sorgt weiterhin für kühle Verhältnisse. Unterm Strich bleibt die Semsterferien-Woche in der Steiermark wechselhaft und winterlich. Während der Norden mit Schnee, Wind und kühlen Temperaturen rechnen muss, profitiert der Süden zeitweise vom Föhn. Ein stabiles Hoch ist nicht in Sicht. Der Winter zeigt noch einmal, was er kann, zumindest für ein paar Tage.

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