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/ ©Freiwillige Feuerwehr Leoben-Göss
Das Bild auf 5min.at zeigt die Freiwillige Feuerwehr Leoben-Göss im Einsatz.
Gleich mehrmals mussten die Feuerwehrmitglieder am Montag ausrücken.

Feuerwehren innerhalb kurzer Zeit zu drei Einsätzen alarmiert

Am 15. Februar 2026 hatten die Freiwilligen Feuerwehren in Leoben-Göss und der Stadt Leoben alle Hände voll zu tun. Innerhalb weniger Stunden kam es zu mehreren Einsätzen.

von Anja Mandler
2 Minuten Lesezeit(308 Wörter)

Am Montag, den 15. Februar 2026, hatten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Leoben-Göss sowie der Feuerwehr Leoben Stadt alle Hände voll zu tun. Innerhalb weniger Stunden rückten die Feuerwehren gleich zu mehreren Einsätzen in der Stadt aus.

Ölspur im Stadtgebiet

Die erste Alarmierung erfolgte kurz vor Mittag um 1.:46 Uhr. Ein PKW hatte aus bislang unbekannter Ursache eine größere Menge Treibstoff verloren. Auf einer Länge von knapp 10 Kilometern mussten die Einsatzkräfte Ölbindemaßnahmen durchführen, um Gefahren für Verkehr und Umwelt zu minimieren. Die Feuerwehr Leoben Stadt wurde zur Unterstützung angefordert, zudem standen Polizei und Stadtwerke Leoben mit einer Kehrmaschine im Einsatz.

Gasaustritt bei Tankstelle

Nur wenige Stunden später, um 13.40 Uhr, meldete die Bereichsalarmzentrale einen möglichen Gasaustritt an einer Tankstelle für erdgasbetriebene Fahrzeuge. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Göss mussten daraufhin von den Ölbindearbeiten abgezogen werden. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein defekter Füllschlauch an der Tankanlage die Ursache war. Die Tankstelle wurde durch den Not-Aus außer Betrieb genommen, ein Techniker der Stadtwerke wurde verständigt.

Wasseraustritt

Nahezu zeitgleich ging eine weitere Meldung über einen Wasserschaden in einer Wohnung in der Salzlände 15 ein. Das LFB-A Göss rückte erneut ab, während die Feuerwehr Leoben Stadt mit der Drehleiter alarmiert wurde. Über einen Balkon gelangten die Einsatzkräfte in die Wohnung. Glücklicherweise war der Bewohner wohlauf und hatte den Wasseraustritt selbst nur nicht bemerkt.

Die Einsätze wurden von insgesamt 52 Feuerwehrmitgliedern bewältigt. Polizei und Stadtwerke standen jeweils mit zusätzlicher Ausrüstung zur Seite, darunter Kehrmaschinen und Warnschilder für die Ölspur. Auch das Rote Kreuz war vor Ort, um die Sicherheit der Betroffenen zu gewährleisten. Gegen 15.30 Uhr konnten die Einsatzkräfte ihre Einsätze beenden und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

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