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Foto auf 5min.at zeigt einen LKW-Unfall.
Der Sattelschlepper krachte auf der A2 bei Mooskirchen gegen die Betonleitwand und stürzte um. Der Lenker wurde in der Kabine eingeklemmt.

A2: LKW stürzt nach Aufprall gegen Betonwand um – Lenker eingeklemmt

Auf der A2 Südautobahn bei Mooskirchen krachte in der Nacht auf Sonntag ein Sattelschlepper gegen die Betonleitwand. Der Lenker wurde eingeklemmt, die Autobahn Richtung Wien stundenlang gesperrt.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(412 Wörter)
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„In der Nacht auf Sonntag, dem 22. Februar, kam es um 2.50 Uhr auf der A2 Südautobahn in Fahrtrichtung Wien kurz nach dem Assingbergtunnel zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Sattelschlepper“, informiert der Bereichsfeuerwehrverband Voitsberg. Aus noch ungeklärter Ursache kam der LKW von der Fahrbahn ab und krachte seitlich gegen die Betonleitwand. Durch die enorme Wucht des Aufpralls stürzte der Sattelschlepper um. Das Führerhaus blieb bei der Betonleitwand, der sogenannten Jerseywand, liegen.

Zwischen Betonwand und Lenkrad eingeklemmt

Die Folgen für den Lenker waren dramatisch. „Der Fahrer wurde durch die Deformierung der Kabine zwischen der Betonleitwand und dem Lenkrad mit den Beinen eingeklemmt“, heißt es vonseiten der Feuerwehr. Als die alarmierten Feuerwehren Steinberg und Mooskirchen eintrafen, war der Mann bei Bewusstsein und ansprechbar. Das Fahrzeug rauchte stark. „Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle und den Sattelschlepper großräumig ab und bauten umgehend den Brandschutz auf, da das Fahrzeug beim Eintreffen stark rauchte. Brand konnte zum Glück keiner festgestellt werden.“

Foto auf 5min.at zeigt einen LKW-Unfall.
©FF Mooskirchen |
Im Einsatz waren die Feuerwehren Steinberg, Mooskirchen und Lieboch, das Rote Kreuz mit RTW, KDO und NEF, die ASFINAG, die Autobahnpolizei sowie ein Abschleppunternehmen.

Rettung unter schwierigsten Bedingungen

Sofort begann die aufwendige Menschenrettung. Innere Retter stiegen in die beschädigte Kabine ein und starteten mit der Erstversorgung. Parallel dazu wurde ein Rettungsplan erstellt, die Feuerwehr Lieboch mit Kranfahrzeug und Seilwinde nachalarmiert. Da ein Zugang von oben nicht möglich war, musste schweres Gerät eingesetzt werden. „Die Fahrzeugkabine wurde durch den Einsatz von insgesamt vier Greifzügen langsam und gesichert von der Betonleitwand weggezogen.“ Erst dadurch entstand ausreichend Platz. Zusätzlich wurde die Windschutzscheibe aufgeschnitten. Über diese Öffnung wurde das Lenkrad „mit Hilfe des Kettenzuges des hydraulischen Spreitzers angezogen“, sodass ein Bein des verletzten Lenkers freigelegt werden konnte. Nach und nach wurden Teile des Armaturenbrettes entfernt. „Im Anschluss mussten noch Teile des Armaturenbrettes abgebaut werden, bis der Patient schließlich nach über einer Stunde aus der Fahrerkabine befreit und dem Roten Kreuz übergeben werden konnte.“ Während der gesamten Rettungsaktion blieb der Lenker ansprechbar und bei Bewusstsein.

Fünf Stunden Totalsperre

Auch die Bergung des schwer beschädigten Sattelschleppers war aufwendig. „Dazu wurde das Führerhaus mittels Hebekissen angehoben und im Anschluss mit zwei Ladekränen aufgerichtet.“ Gemeinsam mit dem Bergeunternehmen ATSW wurde das Fahrzeug schließlich geborgen. Parallel banden die Feuerwehren die auslaufenden Betriebsmittel. „Insgesamt musste die Autobahn in Fahrtrichtung Wien für die Dauer der Rettungs- und Bergearbeiten durchgehend gesperrt werden.“ Erst um 8.30 Uhr konnten die Einsatzkräfte abrücken. Mehr als fünf Stunden standen die Feuerwehren im Einsatz.

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