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/ ©ARA Flugrettung
Symbolfoto
Symbolfoto von 5min.at: Ein Rettungshubschrauber am Himmel im Einsatz
Die Frauen setzten per Mobiltelefon einen Notruf ab, woraufhin ihre Position mittels GPS-Standortbestimmung ermittelt werden konnte.

Orientierung verloren: Erschöpfte Wanderinnen gerettet

Zwei belgische Wanderinnen gerieten Samstagnachmittag, 28. Februar 2026, im Hochschwabgebiet in Bergnot. Sie verloren bei winterlichen Verhältnissen die Orientierung.

von Anja Mandler
1 Minute Lesezeit(173 Wörter)

Gegen Mittag brachen die beiden Frauen von Tragöß-Oberort (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) zu einer Wanderung in Richtung Sonnschienalm auf. Ihr Weg führte sie durch den sogenannten Klammgraben. Aufgrund der winterlichen Bedingungen war der markierte Wanderweg jedoch nur teilweise sichtbar. Auf einer Seehöhe von etwa 1440 Metern kamen die beiden nicht mehr weiter und verloren schließlich die Orientierung.

Aufenthaltsort dank GPS gefunden

Die Frauen setzten per Mobiltelefon einen Notruf ab, woraufhin ihre Position mittels GPS-Standortbestimmung ermittelt werden konnte. Da eine bodengebundene Rettung in dem schwierigen Gelände zeitintensiv gewesen wäre, wurde die Alpinpolizei durch den Polizeihubschrauber unterstützt, um die genaue Örtlichkeit zu lokalisieren.

Hubschrauber und Bergrettung im Einsatz

In Zusammenarbeit mit der Bergrettung Tragöß konnten die erschöpften und durchnässten Wanderinnen aufgefunden werden. Sie wurden mit dem Polizeihubschrauber zu einer nahegelegenen Schutzhütte geflogen und anschließend von der Bergrettung ins Tal gebracht. Beide Frauen waren erschöpft und durchnässt, blieben jedoch unverletzt und benötigten keine weitere medizinische Behandlung im Krankenhaus.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 28.02.2026 um 19:57 Uhr aktualisiert
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