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Auf dem Foto von www.5min.at sieht man Karl Kranawetter auf der Burg Oberkapfenberg.
Karl Kranawetter haucht den alten Gemäuern der Burg Oberkapfenberg schon bald neues, kulinarisches Leben ein.

„Authentisch, echt, ohne Chichi“: Neuer Wirt auf Burg Oberkapfenberg

Ab 7. März übernimmt Karl Kranawetter die Gastronomie auf Burg Oberkapfenberg. Der gebürtige Kapfenberger setzt auf regionale Zutaten und klare Ansagen: „Authentisch, echt, ohne Chichi, was G’scheit’s am Teller.“

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(396 Wörter)

Auf der Burg Oberkapfenberg beginnt ein neues kulinarisches Kapitel: Ab 7. März 2026 übernimmt Karl Kranawetter die Gastronomie. Der gebürtige Kapfenberger bringt jahrzehntelange Erfahrung mit und ein klares Bekenntnis zu Regionalität, Saison und ehrlicher Küche. Offiziell gefeiert wird am 21. März mit einer Eröffnung inklusive Weinverkostung.

Auf dem Foto von www.5min.at sieht man Karl Kranawetter auf der Burg Oberkapfenberg.
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Klassische Hausmannskost in hochwertiger Ausführung trifft auf vegetarische, saisonale Gerichte.

Rückkehr in die Heimat, mit klarer Handschrift

Mit 14 Jahren begann Karl Kranawetter seine Kochlehre. Es folgten Stationen in Österreich und Deutschland, vom Würstelstand bis zur leitenden Funktion im Hotelbetrieb. Nun kehrt er dorthin zurück, wo alles begann. In den historischen Gemäuern der Burg will er seine Philosophie leben: bodenständig, hochwertig, ohne unnötige Inszenierung. „Was G’scheit’s am Teller“ lautet sein Anspruch. Es geht um Geschmack, um Qualität und um ein Wohlfühlgefühl, das Gäste wiederkommen lässt. Sein Lokal trägt den Namen „Burgkulinarik Kranawetter“. Und der Name ist Programm.

Auf dem Foto von www.5min.at sieht man Karl Kranawetter auf der Burg Oberkapfenberg.
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Karl Kranawetter gilt als echter Connaisseur der regionalen Küche.

Schweinsbraten als „leichte Kost“

Die Karte orientiert sich bewusst an dem, „was die Schatzkammer Natur gerade zu bieten hat“. Klassische Hausmannskost in hochwertiger Ausführung trifft auf vegetarische, saisonale Gerichte. Ein Beispiel: der Schweinsbraten. Kranawetter nennt ihn augenzwinkernd „leichte Kost“. „Leicht deswegen, weil ein traditioneller Schweinsbraten 12 Stunden langsam bei 60 Grad brutzelt. Das Fett läuft aus, übrig bleibt zartes Fleisch mit knuspriger Kruste.“ Serviert wird er mit Sauerkraut, nicht zufällig. Warum das Kraut den Magen ideal vorbereitet, erklärt der neue Burgwirt seinen Gästen auch gern persönlich. Überhaupt ist Karl Kranawetter nicht nur Koch, sondern Gastgeber. Man trifft ihn in der Küche, im Service oder vertieft im Gespräch mit Besuchern.

Kulinarisches Schlaraffenland

Seine Produkte kommen aus der Region: „Wir leben hier in der Steiermark ja in einer Art Schlaraffenland: Fische aus Gebirgsseen und -flüssen, Steirerkas um die Ecke, Wild aus der Obersteiermark, Rind vom Michlbauerhof, die gute Pute von den Krautgartners und Gemüse und Säfte der Familie Lanzer aus Bruck. Die Natur ist meine Speisekammer und daraus kreiere ich kulinarische Schätze auf den Tisch.“ Neben Klassikern wie Bratwurst mit Püree oder Kaiserschmarrn finden sich auch zahlreiche vegetarische Gerichte auf der Karte.

Eröffnung mit Weinverkostung

Der reguläre Betrieb startet am 7. März, die feierliche Eröffnung folgt am 21. März 2026. Gäste erwartet dabei auch eine Weinverkostung. Geöffnet ist täglich von 10 bis 22 Uhr mit à-la-carte-Angebot.

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