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/ ©Tierschutzverein Leibnitz/Tierheim Adamhof
Auf dem Foto von www.5min.at sieht man einen kranken Welpen im Tierheim.
Von den sechs Welpen hat es einer nicht geschafft. Die anderen kämpfen weiter ums Überleben.

Tierheim bittet um Hilfe: „Ein kleiner Schatz hat es nicht geschafft“

Sechs kleine Welpen, ein ungeplanter Wurf und plötzlich ein Kampf ums Überleben. Im Tierheim Adamhof des Tierschutzvereins Leibnitz ist das Parvovirus ausgebrochen. Ein Welpe hat es nicht geschafft. Die anderen kämpfen weiter.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(291 Wörter)

Vor wenigen Wochen übernahm das Tierheim sechs Welpen aus einer Privatabgabe im Bezirk Leibnitz. Ein ungeplanter Wurf, mit dem die Familie überfordert war. Für das Team im Adamhof war sofort klar: „Wir wollen ihnen einen sicheren Start ins Leben ermöglichen.“ Mit 11 Wochen galten die Hunde als bereit für eigene Familien. Der Plan war, sie möglichst rasch zu vermitteln, um ihnen den Stress im Tierheim zu ersparen. Doch dann kam alles anders.

Die Schockdiagnose: Parvovirus

Zuerst wirkte es harmlos. Einer der Welpen bekam Durchfall. Die Diagnose lautete zunächst Magen-Darm-Infekt. Doch der Zustand verschlechterte sich dramatisch. Weitere Untersuchungen folgten, dann der Schock: Parvovirus. Eine hochansteckende, oft tödlich verlaufende Viruserkrankung bei Hunden. „Für uns ist eine Welt zusammengebrochen“, heißt es vom Tierschutzverein. Da das Heim vor allem im Inlandstierschutz tätig ist, hatte man mit dieser Krankheit bislang kaum Berührungspunkte. Ab diesem Moment bestimmten Notfallfahrten, Telefonate und banges Hoffen den Alltag. Viele Tierarztpraxen nehmen Parvo-Fälle nicht stationär auf. Dennoch suchte das Team verzweifelt nach Lösungen und fand schließlich Plätze für die notwendige stationäre Behandlung.

Ein kleiner Schatz hat es nicht geschafft

Trotz aller Bemühungen hat ein Welpe den Kampf verloren. „Dieser Verlust tut unendlich weh“, schreibt das Tierheim. Die übrigen Tiere werden intensiv betreut und kämpfen weiter, gemeinsam mit den Pflegern. Die Behandlungskosten gehen in die Tausende Euro. Eine enorme Belastung für den Verein. „Geld darf niemals entscheiden, ob ein Tier eine Chance bekommt“, betont das Team. Man werde alles tun, was möglich ist. Der Tierschutzverein Leibnitz bittet nun um Unterstützung. Jede Spende helfe direkt den betroffenen Welpen im Kampf ums Überleben.

Hier kannst du Spenden:

Tierschutzverein Leibnitz, IBAN: AT44 3820 6000 0001 7731

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 02.03.2026 um 09:10 Uhr aktualisiert
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