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/ ©Montage: Canva Pro
Symbolfoto auf 5min.at zeigt einen Anwalt und Drogen
Am Bezirksgericht Fürstenfeld musste sich ein Mann aus der Oststeiermark verantworten. Ihm wurde vorgeworfen, gesundheitsbezogene Maßnahmen nach einem früheren Drogendelikt nicht eingehalten zu haben.

14 Vorstrafen: Oststeirer kämpft vor Gericht um einen Neustart

Ein Mann aus der Oststeiermark stand in Fürstenfeld vor Gericht, weil er Auflagen nach einem Drogendelikt nicht erfüllt hatte. Vor Gericht sprach er offen über Verluste, Rückfälle und seinen Versuch, ein stabiles Leben aufzubauen.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
1 Minute Lesezeit(218 Wörter)

Am Bezirksgericht Fürstenfeld musste sich ein Mann aus der Oststeiermark verantworten. Ihm wurde vorgeworfen, gesundheitsbezogene Maßnahmen nach einem früheren Drogendelikt nicht eingehalten zu haben. Hintergrund war der Erwerb von Kokain zum Eigengebrauch. Die Verhandlung nahm jedoch eine persönliche Wendung.

Substitution seit 17 Jahren

Laut Gerichtsakt weist der Angeklagte 14 Vorverurteilungen auf, so aus einem Bericht der Kleinen Zeitung. Seit 17 Jahren befindet er sich im Substitutionsprogramm. Zwei nahe Angehörige, sein Bruder und seine Lebensgefährtin, verlor er in Zusammenhang mit Drogen. Nach dem Tod seiner Partnerin sei es zu einem massiven Rückschlag gekommen. Eine begonnene Therapie habe er damals nicht konsequent fortgesetzt. Vor Gericht schilderte der Mann, dass er inzwischen wieder einer regelmäßigen Arbeit nachgehe. Er bemühe sich, den Kontakt zur früheren Szene zu vermeiden und Strukturen aufzubauen, die Halt geben. Auch Verantwortung im privaten Umfeld helfe ihm, stabil zu bleiben. Sein Ziel sei es, langfristig ein geregeltes Leben zu führen.

Urteil mit Probezeit

Das Gericht würdigte die aktuelle Lebenssituation und den erkennbaren Veränderungswillen. Der Angeklagte muss einen Pauschalkostenbeitrag von 80 Euro leisten. Zusätzlich wurde eine einjährige Probezeit ausgesprochen. Die begonnene Therapie soll fortgesetzt werden. Damit erhält der Mann die Chance, seinen eingeschlagenen Weg unter gerichtlicher Aufsicht weiterzugehen.

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