Windböen erschweren Löscheinsatz bei Waldbrand in Leoben
In Leoben-Seegraben ist am Karfreitag ein Waldbrand ausgebrochen. Mehrere Einsatzkräfte verhinderten ein Ausbreiten der Flammen.
Am Nachmittag des Karfreitags kam es aus bislang unbekannten Gründen in der Nähe eines Siedlungsgebietes in Leoben-Seegraben zu einem Waldbodenbrand. Durch das rasche Eingreifen der alarmierten Leobener Feuerwehren konnte dieser auf ca. 7.000 m2 eingegrenzt, mit zwei Löschleitungen und Waldbrandrucksäcken erfolgreich bekämpft sowie weiteres Ausbreiten verhindert werden. „Eine Gefahr für umliegende Liegenschaften bestand nicht unmittelbar, aber der immer wieder auftretende boenartige Wind hat die Löscharbeiten doch um einiges erschwert“, berichtet der Bereichsfeuerwehrverband Leoben.
Brand erfolgreich gelöscht
Mit der Drohne der Freiwilligen Feuerwehr Leoben-Stadt wurde das Einsatzgebiet abschließend kontrolliert, um ev. noch vorhandene Glutnester ausschließen zu können. Die Einsatzkräfte konnten nach rund 2,5 Stunden wieder in die Rüsthäuser einrücken. Die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Auch die Freiwillige Feuerwehr Leoben-Göss, die Polizei, die Rettung und die Landesforstdirektion standen im Einsatz.
#Update: Brandursache geklärt
Die Polizei informiert nun, wie es zu dem Brandgeschehen kam. Es stellte sich heraus, dass zwei 12-jährige Buben im Wald mit einem Feuerzeug und Laub gezündelt hatten. In weiterer Folge geriet die umliegende Vegetation in Brand.