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/ ©Tierhilfe Steiermark
Auf dem Foto von www.5min.at sieht man ein gerettetes Nandu in der Steiermark.
Für Aufsehen sorgte ein freilaufender Nandu in St. Marein bei Graz.

Tierhilfe Steiermark im Dauereinsatz: Nandu, Hase und Dachs gerettet

Gleich mehrere Einsätze innerhalb kurzer Zeit haben die Tierhilfe Steiermark gefordert: Eine schwer verletzte Ratte, ein Feldhasenbaby, ein freilaufender Nandu und ein geschwächter Dachs sorgten für intensive Rettungsaktionen.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(292 Wörter)

In Feldkirchen bei Graz wurde eine verletzte Ratte in einem Garten entdeckt. Das Tier war trotz seiner Verletzungen noch wehrhaft, wies jedoch eine offene Fraktur am Vorderbein sowie eine schwere Augenverletzung auf, vermutlich die Folge eines Angriffs. Die Helfer von der Tierhilfe Steiermark sicherten das Tier und brachten es zur weiteren Versorgung zu einer spezialisierten Wildtierstation. Ein weiterer Einsatz führte nach Raaba, wo ein Feldhase neben Bahngleisen gefunden wurde. Die Verletzungen waren jedoch so schwer, dass dem Tier nicht mehr geholfen werden konnte. Es musste vor Ort erlöst werden.

Gefahr durch Katzenkontakt

Auch in Riegersburg wurde die Tierhilfe alarmiert: Eine Katze hatte ein Feldhasenbaby nach Hause gebracht. Obwohl äußerlich keine Verletzungen sichtbar waren, besteht bei solchen Fällen immer ein hohes Risiko. Denn selbst kleinste Bissverletzungen können für Wildtiere lebensgefährlich sein. Das Tier wurde daher vorsorglich in fachkundige Betreuung übergeben. Für Aufsehen sorgte ein freilaufender Nandu in St. Marein bei Graz. Das Tier wurde in einem Waldstück gesichtet und konnte nach rund 20 Minuten eingefangen werden. Anschließend wurde es vorübergehend untergebracht, während der Besitzer ausfindig gemacht wurde.

Auf dem Foto von www.5min.at sieht man einen Dachs.
©Tierhilfe Steiermark
Ein stark geschwächter Dachs wurde gemeldet. Aufgrund der Symptome bestand der Verdacht auf eine Vergiftung.

Verdacht auf Vergiftung

In Graz rückten die Helfer zu einem besonders kritischen Einsatz aus: Ein stark geschwächter Dachs wurde gemeldet. Aufgrund der Symptome bestand der Verdacht auf eine Vergiftung. Das Tier konnte gesichert und ebenfalls in eine Wildtierstation gebracht werden. Die aktuellen Fälle zeigen, wie unterschiedlich die Gründe für Einsätze sein können, von Verletzungen durch Angriffe über menschliche Einflüsse bis hin zu ungewöhnlichen Situationen wie entlaufenen Tieren. Für die Tierhilfe bedeutet das vor allem eines: schnelle Reaktion, Erfahrung und die richtige Einschätzung jeder einzelnen Situation.

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