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/ ©Freiwillige Feuerwehr der Stadt Gleisdorf
Foto auf 5min.at zeigt einen Feuerwehreinsatz.
Großeinsatz in Gleisdorf: Mehrere Feuerwehren standen nach der Explosion einer Gasflasche auf der Baustelle im Einsatz.

Brandursache nach Explosion in Gleisdorf geklärt

Nach dem Brand mit Explosion auf einer Baustelle in Gleisdorf steht nun fest, wie es dazu kam. Auch eine Passantin wurde verletzt, der Schaden ist beträchtlich.

von Julia Waldhauser Teamfoto von 5min.at: Julia Waldhauser ist für die Online-Redaktion Graz tätig.
2 Minuten Lesezeit(346 Wörter)

Dienstagabend, 7. April 2026, schrillten in Gleisdorf die Alarmglocken: Gegen 18.08 Uhr wurde die Polizei zu einer Baustelle gerufen. Bereits zuvor wurde eine Explosion wahrgenommen. 5 Minuten berichtete: Gasflasche explodiert auf Baustelle in Gleisdorf – Passantin verletzt. Vor Ort zeigte sich rasch das Ausmaß: Am Dach des Gebäudes stand Baumaterial in Flammen, zudem war eine Gasflasche explodiert. Aufgrund weiterer Gasflaschen bestand akute Gefahr. Die Ludwig-Binder-Straße sowie Teile der Weizer Straße wurden gesperrt, Anrainer vorsorglich evakuiert. Auch eine Polizei-Drohne kam zum Einsatz, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Mehrere Feuerwehren standen im Großeinsatz. Die Feuerwehren Gleisdorf, Nitscha, Ludersdorf und Albersdorf rückten mit 12 Fahrzeugen und 88 Kräften aus. Auch das Rote Kreuz war mit zwei Fahrzeugen und vier Einsatzkräften im Einsatz. Die Polizei übernahm die Absicherung sowie die Straßensperren rund um den Einsatzort. Erst um 19.25 Uhr konnte endgültig Entwarnung gegeben werden.

Foto auf 5min.at zeigt einen Feuerwehreinsatz.
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Brandursache geklärt: Ein glühendes Teilchen dürfte das Feuer am Dach ausgelöst haben.

Passantin durch Explosion verletzt

Die Explosion hatte auch Folgen für Unbeteiligte: Eine Passantin wurde durch die Druckwelle leicht verletzt. Sie musste vom Roten Kreuz ins LKH Weiz gebracht werden. Auch umliegende Gebäude wurden beschädigt. Herabfallende Dachziegel sorgten für zusätzliche Sachschäden im Nahbereich.

Ursache nun geklärt

Jetzt ist klar, was den Brand ausgelöst hat. Die Ermittlungen des LKA Steiermark gemeinsam mit einem Brandsachverständigen bringen Klarheit. „Wie nun bekannt wurde, ergab die Ursachenermittlung, dass der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein heißes, glühendes Teilchen infolge maschineller mechanischer Bearbeitung zurückzuführen ist“, erklärt die Landespolizeidirektion Steiermark. Andere mögliche Ursachen wurden ebenfalls geprüft und ausgeschlossen: „Eine unsachgemäße Entsorgung von Rauchwarenresten als Brandursache, sowie eine vorsätzliche Herbeiführung des Brandes, konnte ausgeschlossen werden.“ Auch ein anderer Verdacht bestätigte sich nicht: „Auch die kurz vor dem Brand durchgeführten Heißarbeiten im Dachbereich sollen nicht für die Entstehung des Brandes verantwortlich gewesen sein.“

Schaden bei rund 10.000 Euro

Der Sachschaden ist mittlerweile beziffert. „Der durch den Brand verursachte Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro“, so die Polizei abschließend.

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